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Es sind 332.247 Titel online
[30.07.2010]


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MDZ-News

 

Neue Veröffentlichungen

Die NeuzugängeNeuzugänge des Tages in den Digitalen Sammlungen.
[30.07.2010]

Mobile App "Famous Books - Treasures of the Bavarian State Library"

Ab sofort können nicht nur Bibliotheksbenutzer, sondern auch Buch- und Handschriftenliebhaber aus der ganzen Welt 52 digitalisierte Spitzenstücke aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek (u.a. "Heliand", Wolfram von Eschenbachs "Parzival", 42-zeilige Gutenberg-Bibel) mit einer App für iPad, iPhone und iPod vollständig durchblättern und betrachten. Mit diesem Schritt baut die Bayerische Staatsbibliothek kontinuierlich ihre digitalen Informationsservices aus. Alle 52 Objekte wurden im Münchener DigitalisierungsZentrum / Digitale Bibliothek (MDZ) erstellt. Die App ist unter dem Titel "Famous Books - Treasures of the Bavarian State Library" kostenfrei erhältlich. Einen ersten - geräteunabhängigen - Eindruck erhalten Sie unter folgender URL: Apple-StoreApple-Store
[19.07.2010]

Der BSB-Explorer, das gestengesteuerte Präsentationssystem des MDZ auf der International Archival Culture Exhibition in Seoul

Im Rahmen der IACE2010IACE2010 wurde der BSB-Explorer mit ausgewählten Spitzenstücken der Bayerischen Staatsbibliothek im Rahmen der UNESCO Memory of the World-Ausstellung gezeigt. Ingesamt wurden 100 ausgewählte Stücke des UNESCO-Weltkulturerbes aus 83 Ländern gezeigt. Mit über 50.000 Besuchern war die Ausstellung ein großer Erfolg für die Veranstalter und ein Belastungstest für den BSB-Explorer.
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[17.06.2010]

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Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in RegensburgAufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe ist der Handschriftenfonds aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg einer der Kernbestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek München. Nach der Säkularisation gelangten 1811/2 über 1000 Handschriften in die Münchener Hofbibliothek. Im Fonds der Codices latini monacenses sind unter den Nummern 14000-15028 heute 943 lateinische Handschriften aus St. Emmeram vorhanden. Weitere Emmeramer Handschriften finden im Bestand der deutschen mittelalterlichen Handschriften (Cgm) sowie einzelne Codices im Bestand der griechischen Handschriften (Cod.graec.) und der hebräischen Handschriften (Cod.hebr.).

Beim Fonds aus St. Emmeram handelt es sich um eine über nahezu 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhaltene benediktinische Klosterbibliothek, in der neben herausragenden Zimelien wie dem Codex Aureus aus der Hofschule Karls des Kahlen (Clm 14000) und der einzigen vollständig erhaltenen Abschrift der Werke der Hrotsvit von Gandersheim (Clm 14485) die theologische und juristische Standardliteratur des Mittelalters, aber auch klassische und historische Quellenwerke sowie naturwissenschaftliche, astronomische und medizinische Fachtexte in seltener Breite und Qualität vorhanden sind. Die Anfänge der Klosterbibliothek und des Skriptoriums reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Neben Handschriften, die im Skriptorium des Klosters entstanden oder von Konventualen angefertigt wurden, sind auch Handschriften aus Frankreich, Italien und Böhmen in das Kloster gelangt. Im Geistesleben der freien Stadt Regensburg und des Herzogtums Bayern spielte das Kloster bis in die frühe Neuzeit eine zentrale Rolle. Vor der Säkularisation 1803 stellte die Büchersammlung aufgrund ihres Umfangs und Inhalts eine der bedeutendsten Klosterbibliotheken dar und übertraf die meisten deutschen Universitätsbibliotheken. Innerhalb des Fonds sind die Handschriften nach der Aufstellungssystematik des 18. Jahrhunderts geordnet.

Der Bestand ist bisher lediglich in einem Inventarkatalog des 19. Jahrhunderts: http://www.bsb-muenchen.de/Handschriftliche-Kataloge.1694.0.html vollständig erschlossen.
Die Neukatalogisierung wird seit 1988 von der DFG gefördert; die neuen Beschreibungen sind über Manuscripta mediaevalia recherchierbar:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt_muenchen-emmeram.htm

Parallel zur Katalogisierung werden alle Emmeramer Handschriften, für die bereits moderne Beschreibungen vorliegen, im Projekt digitalisiert und online zugänglich gemacht.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  

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