Digitale Sammlungen / Digitale Bibliothek - Münchener Digitalisierungszentrum

Bayerische Staatsbibliothek

Startseite Startseite


Digitale Sammlungen Digitale Sammlungen

Übersicht Sammlungen

Kurzübersicht

Browsing-Index

Suchen

Neuzugänge

RSS-Feeds


Digitalisierung Digitalisierung


Archivierung Langzeitarchivierung


Projekte Projekte


Service Service


Impressum Impressum


This page in EnglishEnglish

 


Digitale Sammlungen



Es sind 937.293 Titel online
[22.05.2013]


Übersicht SammlungenÜbersicht Sammlungen
Browsing-IndexBrowsing-Index

 

 


RSS Feeds mit den aktuellsten Digitalisaten


MDZ-News

 

Bayerns historische Kartenwerke im mobilen Internet

Seit heute bietet die neue App "Bayern in historischen Karten" der Bayerischen Staatbibliothek ein digitales Erlebnis der besonderen Art: Per Tablet und Smartphone kann man eine faszinierende Zeitreise durch Bayerns historische Karten antreten. ?Bayern in historischen Karten? steht ab 29.04.2013 zunächst im App-Store Apples zur Verfügung, im Sommer auch über GooglePlay.
[29.04.2013]

bavarikon - Kultur und Wissensschätze Bayerns

Heute wurde bavarikon, das Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern, offiziell in einer Beta-Version freigeschaltet Es präsentiert digitale Kunst-, Kultur- und Wissensschätze aus knapp 20 bayerischen Einrichtungen. Für die technische Entwicklung und den Betrieb von bavarikon ist die Bayerische Staatsbibliothek mit seinem Münchener DigitalisierungsZentrum verantwortlich. www.bavarikon.de
[16.04.2013]

Bildersuche in digitalen Massendaten - Innovationsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts geht online

Ein Gemeinschaftsprojekt des Münchner Digitalisierungszentrums und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts Berlin eröffnet neue Perspektiven für Wissenschaft und Bildung: die Ähnlichkeitsbasierte Bildsuche über große digitale Datenbestände. Die neue Bildähnlichkeitssuche, die in dieser Form eine Weltneuheit darstellt, kann als beispielhaftes Modell eines nicht-textbasierten Zugangs zum kulturellen Erbe gelten. Bildähnlichkeitssuche
[26.03.2013]

Neu entwickelter 3D-BSB-Explorer in der Ausstellung Pracht auf Pergament

Der 3D-BSB-Explorer ist ein innovatives, gestengesteuertes Präsentationssystem, das gemeinsam vom Münchener DigitalisierungsZentrum der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt worden ist. Das Gerät dient der dreidimensionalen Präsentation einzigartiger Handschriften und seltener Drucke. Derzeit wird der 3D-BSB-Explorer im Rahmen der Ausstellung Pracht auf Pergament. Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180
[22.10.2012]

Neue Veröffentlichungen

Die NeuzugängeNeuzugänge des Tages in den Digitalen Sammlungen.
[22.05.2013]

Newsweitere News


 



Pracht auf Pergament - Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180

Pracht auf Pergament - Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180Mit 72 höchstrangigen Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek und drei herausragenden Exponaten der Staatsbibliothek Bamberg präsentiert die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung einen breiten Überblick auf die frühesten und wertvollsten Zeugnisse deutscher Buchmalerei von der karolingischen über die ottonische Kunst bis zur Romanik. Diese 75 Codices zählen zu den größten kulturellen und künstlerischen Leistungen ihrer Epochen. Die Prachtbände der ottonischen Zeit sind der weltweit einmalige Schwerpunkt im reichen Handschriftenfundus der Bayerischen Staatsbibliothek. Aufgrund ihrer besonderen Fragilität und ihres hohen Werts verlassen diese Werke praktisch nie ihre Tresore. Diese Ausstellung bietet nun die einzigartige Gelegenheit, über 1000 Jahre alte prachtvolle Dokumente unseres kulturellen Erbes im Original zu entdecken.

Die älteste Handschrift stammt noch aus der Zeit des letzten bayerischen Agilolfingerherzogs. Die karolingischen Codices aus den Malzentren Salzburg, Tegernsee und Freising zeugen von der hohen Qualität der künstlerischen Produktion im 9. Jahrhundert. Die deutsche Buchmalerei unter den sächsischen Kaisern von Otto dem Großen (912-973) bis Heinrich II. (973-1024) ist eine der glanzvollsten Epochen der frühen abendländischen Buchmalerei, die damals eine herausragende Rolle unter den Künsten einnahm. Zu den besonderen Errungenschaften dieser ottonischen Periode gehören die großartigen Herrscherbilder. Sie stellen eine Verbindung zwischen profaner und sakraler Welt her und dokumentieren die Heiligkeit des Kaisertums. Weltliche und kirchliche Fürsten beauftragten die besten Schreibschulen und Malzentren mit der Herstellung liturgischer Handschriften. Solche Evangeliare, Perikopenbücher und Sakramentare wurden mit leuchtenden Farben und Gold reich illuminiert. Ihre kunstvoll gearbeiteten Prunkeinbände sind verziert mit Elfenbeinreliefs, Edelsteinen und Kameen, darunter auch Spolien aus der Antike, aus Byzanz und der Karolingerzeit. Von der Insel Reichenau, deren Kloster unter Otto III. und Heinrich II. zur kaiserlichen Werkstatt wurde, werden vier weltberühmte Prachtcodices gezeigt: das Evangeliar Ottos III., das Perikopenbuch Heinrichs II., das Evangeliar aus dem Bamberger Dom sowie die Bamberger Apokalypse. Sie gehören seit 2003 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Für die besondere Stellung Regensburgs als Zentrum für die Herstellung ebenfalls großartiger liturgischer Handschriften sprechen das Evangelistar der Äbtissin Uta und das Sakramentar Heinrichs II. Die ottonische Buchmalerei überdauerte die sächsischen Herrscher bis weit in die salische Zeit hinein. Daher lässt sich der Übergang von der ottonischen zur romanischen Kunst zeitlich nicht genau festlegen. Diese Kontinuität im 11. Jahrhundert unter den salischen Herrschern bis hin zur Schwelle der Romanik, die Herausbildung der romanischen Buchkunst sowie ihre Blütezeit im darauffolgenden Jahrhundert bis zum Stauferkaiser Friedrich Barbarossa (1122-1190) werden anhand weiterer hochwertig illuminierter Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek veranschaulicht.

Das digitale Angebot zur Ausstellung 'Pracht auf Pergament' bietet Volldigitalisate von 56 der ausgestellten 75 Handschriften, sowie Teildigitalisate von weiteren drei Exponaten.


[Startseite]