Lateinische Handschriften der Staatlichen Bibliothek (Schlossbibliothek) Ansbach
Unter den insgesamt 366 Handschriften der Staatlichen Bibliothek (Schlossbibliothek) Ansbach befinden sich 173 lateinische, von denen wiederum 165 dem Mittelalter – insbesondere dem 14. Jahrhundert – angehören. Dieser Bestand an lateinischen Papierhandschriften wurde am Münchner Handschriftenerschließungszentrum modern beschrieben und in den Jahren 1994 und 2002 in zwei Bänden der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Entsprechend des Aufstellungssystems nach Provenienzgruppen, das der Ansbacher Bibliothekar Theodor Preger zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt hat, tragen die ersten 93 Ms. Lat. allesamt eindeutige Provenienzvermerke, wohingegen die im zweiten Band erfassten Handschriften keine solchen aufweisen. Inhaltlich betrachtet herrscht theologisches Schrifttum vor, das vor allem dem Bedarf von Geistlichen und Klöstern diente, daneben finden sich aber auch kanonistische, philosophische und sonstige wissenschaftliche Werke, die aus dem Universitätsbetrieb zu stammen scheinen.
Aus räumlichen und konservatorischen Gründen liegen diese Ansbacher Handschriften derzeit in der Abteilung Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek und können dort eingesehen werden.
Kooperationspartner:
Status: laufend
Förderung:
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