Langzeitarchivierung
Die Zeiten, in denen das "Archiv"
des Münchener Digitalisierungszentrums aus einem Schrank mit mehreren Hundert CD-ROMs bestand, sind lange vorbei.
Das Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema Langzeitarchivierung ist die seit 2004 in Kooperation mit dem
Leibniz-Rechenzentrum betriebene automatische Archivierungs- und Bereitstellungslösung für alle an der Bayerischen
Staatsbibliothek befindlichen elektronischen Publikationen. Das Bibliothekarische Archivierungs- und Bereitstellungssystem
(
BABS),
Ergebnis eines DFG-Projektes, ist seit 2007 im Produktivbetrieb. Die vorhandene organisatorisch-technischen Infrastruktur
wird kontinuierlich ausgebaut und verbessert. Sie ermöglicht eine effiziente und weitgehend automatische Verarbeitung
und Archivierung der Daten sowie deren Nutzung aus vorhandenen Katalogen und Portalen heraus.
Derzeit beinhaltet das Archiv eine Datenmenge von mehr als 65 Terabyte, verteilt auf 36 Millionen Dateien (Stand Juni 2008).

