Chronik des MDZ

Dezember 2013

Die Anzahl der öffentlich verfügbaren Digitalisate übersteigt die Zahl von einer Million. Am häufigsten vertreten sind Werke aus dem 19. Jahrhundert (357.000), gefolgt vom 18. (273.000), dem 17. (130.000) und dem 16. Jahrhundert (98.000).

Von der an der BSB vorhandenen weltweit größten Sammlung an Inkunabeln (9.756 Ausgaben in 20.000 Exemplaren) sind bereits 7.589 digitalisiert und somit ein Viertel aller weltweit bekannten Drucke des 15. Jahrhunderts (insgesamt 30.000). Zu den prominentesten Werken in diesem Bestand zählen die Gutenbergbibel und Hartmann Schedels illustriertes Handexemplar seiner Weltchronik. Details siehe Statistiken.

18. November 2013

Die dritte Version der MDZ-Homepage geht online. Sie trägt den in den letzten Jahren stark gewachsenen Digitalen Sammlungen und veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung.

16. April 2013

bavarikon

Das Portal "bavarikon – Kultur und Wissensschätze Bayerns" geht online. Wichtige Zeugnisse des kulturellen Erbes Bayerns sollen damit in Zukunft für jeden und jederzeit zugänglich sein. Bavarikon enthält eine stetig wachsende Zahl von Archivalien, Handschriften, Gemälden und weiteren Museumsobjekten über Datensätze zu Schlössern und Burgen hin zu Karten und Fotografien sowie Informationen zu Orten, Institutionen und Personen.

März 2013

Die Anzahl der archivierten Dateien überspringt die Milliardengrenze. Das Langzeitarchiv der BSB umfasst in jenem Monat exakt 1.034.200.065 Dateien. Die archivierte Datenmenge beträgt nun 476 TB

2012/2013

Mit einer bildbasierten Ähnlichkeitssuche beschreitet das MDZ neue Wege in der Erschließung der Digitalen Sammlungen.

6. Oktober 2012

Unter dem Motto "SOS für Pergament, Papier & Bytes" lädt die Bayerische Staatsbibliothek zum 8. Nationalen Aktionstag für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts ein. Die Veranstaltung der Allianz Schriftliches Kulturgut Erhalten findet in Kooperation mit Partnern wie dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv, dem Stadtarchiv München, dem Buchbindergewerbe und Anbietern innovativer Scantechnologien statt.

2010

Famous Books - Treasures of the Bavarian State Library

Mit "Famous Books - Treasures of the Bavarian State Library" erscheint die erste App der BSB. Sie präsentiert kostbarste Spitzenstücke aus dem reichhaltigen Bestand der BSB. Mehrere weitere Apps zu verschiedenen Themen folgen in den nächsten Jahren.

2010

Gemeinsam mit dem Bibliotheksverbund Bayern (Abt. Virtuelle Bibliothek) beginnt das MDZ ein Projekt zur Einführung von Rosetta als neuem System zur Langzeitarchivierung für die BSB und alle Bayerischen Verbundbibliotheken. Gemeinsam mit dem Leibniz-Rechenzentrum und dem Herstteller ExLibris wird eine Systemarchitektur entworfen und es werden Objektmodelle und Workflows für verschiedene elektronische Dokumente entworfen und erprobt.

Januar 2009

Verkündungsplattform Bayern

Die Verkündungsplattform Bayern geht online und bildet das zentrale Sprachrohr für die elektronische Verkündung der Amtsblätter der Bayerischen Staatsregierung. Das MDZ leistet mit dem Betrieb der Publikationsplattform einen wesentlichen Beitrag und übernimmt gemeinsam mit dem LRZ die Langzeitarchivierung aller Publikationen. Das ZEP ist an der Erstellung der Amtsblätter beteiligt.

11. Oktober 2008

Der erste Tag der offenen Tür seit fünf Jahren ist ein überwältigender Erfolg. Viele hundert Besucher besuchen das Digitalisierungszentrum und seine Mitarbeiter, besichtigen das Scan-Zentrum und informieren sich über unsere Arbeit.

18.-20. Juni 2008

Scan-Roboter-Tage an der Bayerischen Staatsbibliothek. Die vier führenden Hersteller von vollautomatischen Scan-Systemen zeigen auf Einladung des MDZ und des Instituts für Buchrestaurierung ihre neuesten Geräte einem zahlreich einströmenden internationalen Publikum.

Juni 2008

Die BSB ist die Bibliothek des Jahres 2008. Als Motive für die Vergabe dieser Auszeichnung nennt die Jury des Deutschen Bibliotheksverbandes e. V. unter anderem auch den konsequenten Ausbau des Münchner Digitalisierungszentrums zu einem Service- und Technologieprovider sowie die Entwicklung nachhaltiger Langzeitarchivierungsmodelle in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Rechenzentrum. Die festliche Preisverleihung findet am 24. Oktober des Jahres statt.

Januar 2008

Das rasante Wachstum der Produktion hat in nur einem Jahr zu einer Verdoppelung des gesamten Datenbestandes geführt. Insgesamt umfaßt das Archiv nun 25,1 Mio Dateien (49,9 TB).

Oktober 2007

Die alte Homepage des MDZ 1997 - 2007

Die klassische Homepage des MDZ wird nach 10 Jahren Dienst durch eine neue Version mit vielfältigen Erweiterungen ersetzt.

Juli 2007

Das DFG-geförderte Projekt VD16 digital startet. Die Digitalisierung des Gesamtbestandes der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (ca, 7.230.000 Buchseiten) mittels zweier Scan-Roboter beginnt im Juli und dauert bis 2009.

7. März 2007

Die Kooperation von BSB und Google wird bekanntgegeben. Durch die Digitalisierung von mehr als einer Million Bücher aus dem urheberrechtsfreien Bestand der BSB durch Google wachsen neue Herausforderungen für das MDZ: Alle durch Google digitalisierten Werke werden auch in den Digitalen Sammlungen des MDZ bereitgestellt und archiviert werden.

2007

10 Jahre MDZ

Das MDZ feiert sein zehnjähriges Bestehen

Februar 2007

Rasantes Wachstum der Produktion. Die Marke von 15 Mio. Dateien/28 TB im Archiv wird überschritten.

Das Logo des MDZ 2007-2009

MDZ-Logo 2007-2009

Dezember 2006

Die erste vollständige Hardware-Migration des Datenbestandes im Langzeitarchiv wird in zwei Etappen erfolgreich durchgeführt. Anlaß ist der Umzug des LRZ an seinen neuen Standort in München-Garching. Der Kopiervorgang der damals rund 12 Mio. Dateien (23 TB) aus dem alten in das neue System dauert rund 10 Tage.

Sommer 2006

Das MDZ ist national größter retrodigitaler Content Provider.

Juli 2006

Das Langzeitarchiv überschreitet die Marke von 10 Millionen Dateien (15 TeraByte Daten).

2006

Start des Projektes VD 16 mit weiteren neuen Scannern.

2005

Start des Projektes "Langzeitarchivierung von Netzpublikationen". Initiierung des Bibliothekarischen Archivierungs- und Bereitstellungssystemes BABS.

2005

Evaluation des MDZ durch die DFG mit positivem Ergebnis.

2004

Start der Digitalisierung aller Bände der Monumenta Germaniae Historica.

2004/2005

Umfassende Reorganisation des MDZ mit Fördergeldern des Bay. Forschungsministeriums. Einstieg in die Massendigitalisierung. Einrichtung einer modernen Digitalisierungsstraße mit zunächst vier neuen Hochleistungsscannern und einer erneuerten Server-Infrastruktur. Neue Workflows und Qualitätsstandards halten Einzug.

2004

Relaunch der Bayerischen Landesbibliothek Online als umfassendes Portal für bayerische Landesgeschichte.

Januar-März 2004

Abschaffung des CD-ROM- und DVD-Archivs. Umstellung der Langzeitarchivierung auf Bandspeicherung in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Rechenzentrum. Vollautomatische Abwicklung aller Archivierungsprozesse über die ZEND.

Juli 2003

Die BSB ist Gründungsmitglied der nestor-Initiative (Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung).

2003

Inbetriebnahme der Zentralen Erfassungs- und Nachweisdatenbank für Digitalisate. Die ZEND, auf Basis von Open-Source-Software konzipiert, steuert alle anfallenden Prozesse weitgehend automatisch, so z. B. Auftragsverwaltung, Image-Konversion, Erschließung, Katalognachweis, Bereitstellung und Langzeitarchivierung (ab 2004) der Digitalisate. Sie löst die bis dahin eingesetzten kommerziellen Systeme ab.

1999

Das erste Langzeitarchivierungsprojekt (Schwerpunkt Datenträger), gemeinsam mit dem Institut für Softwaretechnologie der Universität der Bundeswehr, wird durchgeführt.

1997-2003

Die alte Homepage des MDZ 1997 - 2007

Zahlreiche kleine und mehrere Großprojekte werden realisiert, die teils mit eigenem Equipment, teils mit Hilfe von Digitalisierungsdienstleistern umgesetzt werden. Die erste Homepage entsteht.

Sommer 1997

Start des MDZ über das Förderprogramm „Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen“ der DFG. Das MDZ ist eines von zwei nationalen Kompetenzzentren in der Retrodigitalisierung (neben dem GDZ an der SUB Göttingen)

Aktuelles

News 19.04.2014

Neue Digitalisate der Bayerischen Staatsbibliothek

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.027.071

[19.04.2014]

Vom 18. bis 21. April 2014 (Ostern) ist die Bayerische Staatsbibliothek geschlossen.

[15.04.2014]

News 25.03.2014

Carmina Burana digitalisiert

news

Die Carmina Burana (Clm 4660), eine einzigartige Anthologie von Lied- und Dramentexten des 11. und 12. Jahrhunderts, wurden vollständig digitalisiert. Die in einer einzigen Handschrift überlieferten „Beurer Lieder“, 1803 während der Säkularisation in der Klosterbibliothek Benediktbeuern entdeckt, werden heute in der Bayerischen Staatsbibliothek bewahrt. Ebenfalls online verfügbar: Fragmenta Burana (Clm 4660 a)

[25.03.2014]

News 13.03.2014

UNESCO-Weltdokumentenerbe digitalisiert: Perikopenbuch Heinrichs II.

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Das Perikopenbuch Heinrichs II. (Clm 4452) ist ein Hauptwerk der ottonischen und Reichenauer Buchmalerei und zählt damit zu den bedeutendsten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek; 2003 wurde es von der UNESCO in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen. Jetzt wurde diese Handschrift vollständig digitalisiert.

[13.03.2014]

Veranstaltung

zur Homepage der BSB

V. 3.5.6.1 | 03.04.2014