Laufende Projekte

Eine Auswahl der wichtigsten laufenden Projekte des MDZ (Stand 2015)

bavarikon

bavarikon

bavarikon ist das Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Es präsentiert digital Kunst-, Kultur- und Wissensschätze aus Einrichtungen in Bayern. bavarikon ist ein Modul des Bayerischen Kulturkonzepts.

Ein Prototyp von bavarikon ging im April 2013 online. Er wurde im Mai 2015 in eine neue technische Infrastruktur mit erweiterten Funktionalitäten überführt. bavarikon wird nun laufend um neue Inhalte erweitert.

bavarikon bietet zudem eine Reihe interessanter Features: Zoomtechniken ermöglichen beispielsweise, sich Albrecht Altdorfers „Alexanderschlacht“ oder die bayerische Königskrone ganz aus der Nähe anzusehen. Und mit Hilfe innovativer 3D-Technik kann etwa die Renaissance-Statue „Judith mit dem Haupt des Holofernes“ von Conrad Meis in alle Richtungen gedreht werden.

Folgende Einrichtungen sind derzeit an bavarikon beteiligt: Die Archäologische Staatssammlung - Museum für Vor- und Frühgeschichte, die Bayerische Staatsbibliothek, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, das Bayerische Hauptstaatsarchiv, das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das Bayerische Nationalmuseum, die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, das Haus der Bayerischen Geschichte, das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, das Münchner Stadtmuseum, das Staatsarchiv Amberg, das Staatsarchiv Augsburg, das Staatsarchiv Bamberg, das Staatsarchiv Coburg, das Staatsarchiv Landshut, das Staatsarchiv München, das Staatsarchiv Nürnberg, das Staatsarchiv Würzburg, die Staatsbibliothek Bamberg und die Universitätsbibliothek Regensburg.

Public-private Partnership mit Google

Google In Rahmen dieser Kooperation wird innerhalb der nächsten Jahre rund 1 Million Bücher aus dem urheberrechtsfreien Bestand der BSB digitalisiert. Das Münchener Digitalisierungszentrum erfüllt in diesem Zusammenhang eine wichtige Aufgabe. Es übernimmt die Verarbeitung und Bereitstellung der sogenannten "library digital copy" - jener digitalen Kopie der Bücher welche die BSB im Rahmen der Zusammenarbeit erhält - und organisiert die Langzeitarchivierung der erwarteten rund 300 Millionen digitalisierten Seiten im Archiv des Leibniz-Rechenzentrums.

Die Bayerische Landesbibliothek Online (BLO)

BLO

Die Bayerische Landesbibliothek Online (BLO) ist das zentrale kulturwissenschaftliche Portal zur Geschichte und Kultur Bayerns. Es vereint zahlreiche elektronische Angebote. Die einzelnen Module und Sammelschwerpunkte sind jeweils für sich, teilweise aber auch mit Hilfe zentraler Sucheinstiege (Orte, Personen) durchsuchbar. Das Angebot wird laufend erweitert.

Digi 20

Das vorliegende Projekt steht im Kontext der Aktionslinie „Digitalisierung der DFG-Sondersammelgebiete“ und konzentriert sich auf die Digitalisierung überwiegend geistes- und sozialwissenschaftlicher, nicht gemeinfreier Literatur mit Schwerpunkt auf monographischen Werken. Gegenstand des Projekts sind in einer ersten Phase rd. 4700 Titel aus Programmsegmenten der Verlage Vandenhoeck & Ruprecht, Wilhelm Fink / Ferdinand Schöningh sowie Otto Sagner. In einer zweiten Phase werden entlang einer vereinbarten Moving Wall, d.h. einem zeitlichen Abstand zum aktuellen Erscheinungsjahr von drei bis fünf Jahren, sukzessive weitere rd. 1750 Titel bis zum Jahr 2014 digitalisiert. Entsprechende Vereinbarungen mit den Verlagen, die ihrerseits im Einvernehmen mit den Autoren handeln, eröffnen die Möglichkeit, die urheberrechtsbehafteten Werke zu digitalisieren und im Open Access entsprechend der Praxisregeln der DFG zur Verfügung zu stellen.

Die Verkündungsplattform Bayern

Verkündungsplattform Bayern

Auf der Verkündungsplattform Bayern als Publikationsorgan der Bayerischen Staatskanzlei wird seit Anfang 2010 eine elektronische Fassung des Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblattes (GVBl) nachrichtlich und unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Bereits seit 2009 werden dort die Amtsblätter der Bayerischen Ministerien publiziert. Die BSB ist an der Erstellung der Amtsblätter beteiligt; das MDZ betreibt die Publikationsplattform und übernimmt gemeinsam mit dem LRZ die Langzeitarchivierung aller Publikationen.

Die Bildähnlichkeitssuche

Bildähnlichkeitssuche

Ausgehend von der am MDZ entstandenen Idee einen nicht-textbasierten Zugang zu Bildern des kulturellen Erbes zu schaffen wurde 2011 eine Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Berlin begonnen und eine Software zur Indexierung unserer Digitalisate nach Kanten- (Struktur) und –Farbmerkmalen entwickelt. Die Merkmale können bei der Suche wahlweise kombiniert oder abgeschaltet werden. Ausgehend von dieser Idee hat sich das Projekt Bildähnlichkeitssuche mittlerweile im Rahmen einer Entwicklungs-Kooperation mit dem HHI deutlich weiterentwickelt und ist nun einem vielfältig nutzbares Analysetool , so. z.B. durch die zur automatischen Auffindung und Segmentierung von Bildern in Textcorpora und der sich daraus ergebenden Möglichkeit zur gezielten Ansteuerung der Bilder über die Ähnlichkeitssuche und deren tiefere intellektuelle Erschließung. Dieser Service bietet eine bildbasierte Ähnlichkeitssuche über einen Bestand von 4,2 Millionen maschinell erkannten Bildern aus Handschriften und Alten Drucken des 9. bis 20. Jahrhunderts aus der Bayerischen Staatsbibliothek. Kriterium ist allein die Ähnlichkeit von Bildmotiven nach äußerlichen Merkmalen (Farben, Texturen, markante Formen und Kontraste).

Das Bibliothekarische Archivierungs- und Bereitstellungssystem (BABS)

BABS

Das Bibliothekarische Archivierungs- und Bereitstellungssystem (BABS)wurde 2005 - 2007 im Rahmen eines explorativen Projektes der Bayerischen Staatsbibliothek und des Leibniz-Rechenzentrums entwickelt. Es vereint eine heterogene organisatorische und technische Infrastruktur für die Langzeitarchivierung und Bereitstellung von elektronischen Publikationen unterschiedlicher Art. Voraussichtlich ab Herbst/Winter 2008 wird in einer zweiten Projektphase an der Konsolidierung von BABS gearbeitet.

nestor

nestor

In nestor arbeiten Bibliotheken, Archive, Museen sowie führende Experten gemeinsam zum Thema Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Quellen. Ziel dieses BMBF-geförderten Projektes ist der Aufbau einer dauerhaften Organisationsform für alle Belange der Langzeitarchivierung sowie nationale und internationale Abstimmungen und Aufgabenteilungen.

digiPress – Digitalisierte Zeitungen Bayerns

digipress

Das Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek bietet Zugriff auf derzeit ca. 28 retrodigitalisierte Zeitungen Bayerns, die nach und nach um weitere Titel ergänzt werden. Bitte beachten Sie: digiPress liegt momentan als Beta-Version vor. Der Webauftritt befindet sich noch im Aufbau!

VD16 digital

nestor

Dieses derzeit größte Projekt des MDZ beinhaltet eine mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft durchgeführte Digitalisierung aller an der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen, im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts mit je einem Exemplar pro Ausgabe und die sofortige Bereitstellung dieser Digitalisate im Internet. Die Langzeitarchivierung der erzeugten Daten gewährleistet vielfältige Nachnutzungsmöglichkeiten. Das Projekt versteht sich als breit angelegter Einstieg in die großflächige Digitalisierung sämtlicher im VD 16 nachgewiesenen Drucke und setzt erstmals neueste Scan-Technologie in Form zweier Scan-Roboter für die rasche und verlässliche Digitalisierung früher Drucke ein.

Andere Projekte

Die zahlreichen anderen Projekte des MDZ, die auf dieser Seite nicht explizit erwähnt wurden, finden Sie in den Digitalen Sammlungen

Aktuelles

Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Neue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 1.099.831

[05.07.2015]

BSB beteiligt sich am internationalen IIIF-Konsortium

BSB beteiligt sich am internationalen IIIF-Konsortium

BSB beteiligt sich am internationalen IIIF-Konsortium

Seit dem Beginn der Digitalisierung im Kulturbereich - in Deutschland seit ca. 1997 - wurden stets individuelle technische Lösungen zur Präsentation digitaler Bestände aus Bibliotheken, Archiven und Museen im Internet entwickelt. So entstanden im Lauf der vergangenen Jahre eine Vielzahl unterschiedlicher technischer (Insel-)Lösungen, die nicht miteinander kompatibel sind. Das International Interoperability Framework (IIIF) hat hier nun Standards zur Bereitstellung von digitalen Bildern und für die Datenpräsentation im Internet geschaffen, die sowohl der internationalen Zusammenarbeit in der Forschung als auch der Vereinfachung der Datenbereitstellung im Internet dienen. Zwei so genannte Application Programming Interfaces (APIs) für Bilder und Datenpräsentation erlauben neben der weltweiten Nutzung verteilter Bildrepositorien von Bibliotheken, Archiven und Museen das Vergleichen, Bearbeiten und die Kommentierung (Annotation) von Bildern. Neben den exzellenten Features zur Betrachtung von hoch aufgelösten Bildern wird so ein weltweit einheitlicher Zugriff möglich. Mehr Informationen finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung (in englischer Sprache) und auf http://iiif.io.

[17.06.2015]

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V. 3.7.2 | 15.04.2015