Geschichtswissenschaftliche und volkskundliche Werke

OstDok-Varia

OstDok-Varia

Kooperationspartner: Bayerische Staatsbibliothek München
Collegium Carolinum München
Herder-Institut Marburg
Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)

Förderung:

Im Rahmen des Projekts 'OstDok – Osteuropa-Dokumente online' ( www.ostdok.de) werden fachspezifische Rechercheeinstiege für Osteuropawissenschaftler in einen umfassenden Bestand einschlägiger Digitalisate geschaffen. Neben der Sammlung 'OstDok-Varia' entstehen im Kontext von 'OstDok' eine Vielzahl weiterer Sammlungen.
Bei der Sammlung 'OstDok-Varia' handelt es sich um ausgesuchte forschungsrelevante Einzelpublikationen zu allen Ländern Ostmitteleuropas, Südosteuropas und des östlichen Osteuropas einschließlich der historischen und geographischen Vermittlungsräume. Den Grundstock der Sammlung bilden Retrodigitalisate von Monographien, die mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft digitalisiert wurden. 'OstDok-Varia' wird beständig ausgebaut.

Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau

Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau

Kooperationspartner:

Monographien zur deutschen und russischen Geschichte, die unter Beteiligung des Deutschen Historischen Instituts Moskau entstanden sind.

Bibliografische Angaben:
[Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau]

Eckher von Kapfing und Lichteneck, Johann Franz: Grabsteinbuch

Eckher von Kapfing und Lichteneck, Johann Franz: Grabsteinbuch

Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727) ist als emsiger Sammler genealogischer Materialien bekannt geworden. Seit seiner Wahl zum Fürstbischof von Freising (1695) konnte er sich nicht mehr ausschließlich selbst um die ihn interessierenden Projekte kümmern, weshalb er zunehmend Arbeiten delegierte. Es war dabei vor allem Johann Michael von Prey (1690-1747), den er – 1713 als Hof- und Kammerrat sowie Archivar in seine Dienste genommen – mit diesen historischen und genealogischen Forschungsarbeiten beschäftigte.
In diese Zeit der beiderseitigen Zusammenarbeit dürfte das berühmte Grabsteinbuch entstanden sein – eine vom historiographischen Interesse beflügelte Inventarisierung von über 2.000 Grabsteinen in vier Bänden auf 391 Blatt. Auch wenn sich diese Sammlung zum Teil mit Wolfgang Schaumbergers im Auftrag des Fürstbischofs gesammelten Centones stemmatographici (Cgm 2273) überschneidet, liegt der besondere landesgeschichtliche Wert des Werks in der Tatsache begründet, dass in ihm zahlreiche heute im Original verloren gegangene Monumente dokumentiert werden.

Baumann, Franz Ludwig: Geschichte des Allgäus und weitere Werke

Baumann, Franz Ludwig: Geschichte des Allgäus und weitere Werke

Digitalisierung und Bereitstellung von wichtigen Werken des Historikers Franz Ludwig Baumann (1846-1915).

Aventinus: Werke

Aventinus: Werke

Kooperationspartner: Amt für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg (Dr. Heinrich Wanderwitz)
Stadt Abensberg

Johannes Turmair (1477-1534), genannt Aventin, gilt bis heute als der "Vater der bayerischen Geschichtsschreibung". Sein Werk hat das Bild der Geschichte Bayerns nachhaltig geprägt. Aventin hinterließ einen umfangreichen schriftlichen Nachlass, der bislang nur unzureichend ausgewertet ist. Die zwischen 1881 und 1908 erschienene Edition enthält nur einen Teil davon und ist zudem wissenschaftlich umstritten.

Das Projekt präsentiert sowohl die Edition als auch die zur wissenschaftlichen Arbeit unentbehrlichen Handschriften.

Lori, Johann Georg von: Ausgewählte Werke

Lori, Johann Georg von: Ausgewählte Werke

Kooperationspartner:

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung ausgewählter Druckwerke von Johann Georg von Lori.

Amira, Karl von: Rechtsarchäologische Sammlung Karls von Amira (1848-1930)

Amira, Karl von: Rechtsarchäologische Sammlung Karls von Amira (1848-1930)

Kooperationspartner: Ludwig-Maximilians Universität, München - Leopold-Wenger Institut für Rechtsgeschichte

Die Seiten präsentieren das vollständig digitalisierte Bildmaterial der rechtsarchäologischen Sammlung Karls von Amira mit unterschiedlichsten Darstellungen rechtlichen Inhalts wie Gerichtszenen, Strafen, Gottesurteile und Eide.
Die rechtsarchäologische Sammlung besteht aus ca. 1900 unterschiedlichen Bildträgern wie Handzeichnungen, Kupferstichen, Photographien, Radierungen, Postkarten, Aquarellen und Pausen. Bedeutend ist die hohe Anzahl an zeitgenössisch originalen Bildern (ca. 500 Blätter). Die Sammlung ist Bestandteil des unedierten Nachlasses des Rechtshistorikers und Begründers der Rechtsarchäologie Karl von Amira und befindet sich heute im Besitz des Leopold-Wenger-Instituts in München.
Die Bereitstellung der Sammlung soll auch als Ersatz für den nie fertig gestellten Atlas zur Rechtsarchäologie dienen, den Karl von Amira auf der Basis dieser Bildersammlung erstellen wollte. Die auf den Blättern zu sehenden Ordnungsziffern stammen von Karl von Amira und verweisen auf den geplanten Atlas. Die Sammlung ist somit einerseits Quelle, andererseits selbst ein Dokument der Wissenschaftsgeschichte.
Die Blätter der Sammlung sind thematisch gegliedert in 103 Mappen verteilt. Die Erschließung des Materials erfolgte mit Hilfe einer Datenbank und ermöglicht die gezielte Suche innerhalb der Sammlung.

Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern

Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Reihe „Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern“.

Bibliografische Angaben:
[Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern ; mit einer Uebersichtskarte des diesseitigen Bayerns in 15 Blättern: 6 Bde.]

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas

Jahrbücher für Geschichte Osteuropas

Kooperationspartner:

Förderung:

Die „Jahrbücher“ sind die einzige Fachzeitschrift für die osteuropäische Geschichte mit einem umfassenden Charakter im deutschen Sprachbereich. Das Organ, das von einem Kreis an renommierten in- und ausländischen Fachvertretern in vier Heften pro Jahr am Osteuropa-Institut München herausgegeben wird, enthält in jeder Nummer wissenschaftliche Beiträge und einen breit angelegten Rezensionsteil. Damit bieten die „Jahrbücher“ auch ein Forum für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch im internationalen Maßstab. Inhaltlich umfasst das gebotene Spektrum die Geschichte der Länder des östlichen Europa mit Schwerpunkt auf Russland. Dabei werden neben der politischen Geschichte auch Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Kultur- und Kirchengeschichte vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte thematisiert.
Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“.
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Jahrbücher für Geschichte Osteuropas
1.1936 - 6.1941; N.F. 1.1953(1953/54) - 7.1959(1959/60); 8.1960 - 11.1963; 12=30.1964 -
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas / Beiheft]

Monumenta Germaniae Historica - Die digitalen Monumenta (dMGH)

Monumenta Germaniae Historica - Die digitalen Monumenta (dMGH)

Kooperationspartner: MGH

Förderung:

Die in Bibliotheken zumeist als Präsenzbestand gehaltenen Editionen der Monumenta Germaniae Historica (MGH) sollen weltweit an jedem PC-Arbeitsplatz zugänglich gemacht werden. Hierzu wurde ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Kooperationsprojekt zwischen den MGH und dem Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek ins Leben gerufen (Projektbeginn 1.7.2004).
Das Projekt soll auch nach Ende der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft fortgeschrieben werden. Die aktuellen Editionen der jeweils letzten drei Jahre werden mit Rücksicht auf den Buchvertrieb zunächst gesperrt und dann sukzessive freigegeben ('Moving wall').
Sämtliche Editionsbände der MGH stehen bereits in Imageform im Web. In drei Stufen sollen bis 2010 die Volltexte sowohl der Editionen als auch der Vorworte, Anmerkungen und Register vorliegen.
- Im ersten Projektabschnitt (2004/06) wurden die Volltexte der Reihen Diplomata, Epistolae und Antiquitates bereitgestellt.
- Im zweiten Projektabschnitt (2006/08) werden die Volltexte der Reihen Scriptores in Folio und die Leges bereitgestellt.
- Der dritte Projektabschnitt (2008/10) soll die Volltexterschließung der Antiquitates und der restlichen Scriptores-Reihen umfassen.

Schedel, Hartmann: Weltchronik und Bibliothek

Schedel, Hartmann: Weltchronik und Bibliothek

Förderung:

Der Nürnberger Stadtarzt Hartmann Schedel (1440-1514) ist heute vor allem durch seine Mitwirkung an der Weltchronik bekannt, die 1493 in Nürnberg erschien. Die Chronik ist derjenige Druck des 15. Jahrhunderts, der sich am häufigsten erhalten hat: über 1600 Exemplare der lateinischen und deutschen Ausgabe, die beide im Jahr 1493 erschienen, sind nachgewiesen. Berühmt sind vor allem die über 1800 Holzschnitt-Illustrationen aus der Werkstatt von Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff, zu denen zahlreiche authentische Stadtansichten und zwei Karten zählen. Hartmann Schedel trug zu diesem Nürnberger Gemeinschaftsunternehmen den Text der Weltchronik bei, den er aus einer Fülle historiographischer Quellen zusammenstellte. Die meisten davon besaßt er selbst: Seine Bibliothek gilt als die umfassendste private Büchersammlung in Deutschland, die sich aus dem 15. Jahrhundert erhalten hat. Schedel interessierte sich für fast alle Wissensgebiete des Spätmittelalters: Rhetorik, Astronomie, Philosophie, antike und humanistische Literatur, Geschichtsschreibung, Geographie und Kosmographie, Medizin, Jura, Theologie.

Obwohl Schedel testamentarisch festgelegt hatte, dass seine Bibliothek in Familienbesitz bleiben sollte, verkaufte sie sein Enkel Melchior im Jahr 1552 an den Augsburger Handelsherrn Hans Jakob Fugger. Kaum 20 Jahre später trat dieser die Bibliothek an den bayerischen Herzog Albrecht V. ab. In der Bayerischen Staatsbibliothek haben sich bis heute über 370 Handschriften und 460 Drucke aus dem Besitz von Hartmann Schedel erhalten. Im Rahmen von DFG-geförderten Projekten wurden bereits zahlreiche Inkunabeln und Drucke des 16. Jahrhunderts aus Schedels Besitz digitalisiert; viele seiner Handschriften sind ebenfalls bereits online zugänglich.

Altrichter, Helmut / Haumann, Heiko (Hgg.):<br /> Die Sowjetunion: Von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod (1917-1953)<br />Dokumente

Altrichter, Helmut / Haumann, Heiko (Hgg.):
Die Sowjetunion: Von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod (1917-1953)
Dokumente

Kooperationspartner: Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte, Erlangen (Prof. Dr. Helmut Altrichter)

Band 1: Staat und Partei
Dieser Band dokumentiert die Entstehung und Entwicklung des politischen Systems der Sowjetunion, von der Revolution 1917 bis zu Stalins Tod 1953. Im Mittelpunkt stehen die Ausbildung und Festigung der Einparteiherrschaft, der Auf- und Ausbau der »Räteverfassung«, die Entwicklung der Staatsorgane, der Armee, der Polizei und der Justiz. Zwei Etappen werden dabei unterschieden: die Zeit der Grundlegung, die Entwicklung zwischen 1917 und 1927; dann der »Aufbau des Sozialismus in einem Lande«, die Periode der Revolution von oben und der totalitären Diktatur unter Stalin. Die ausgewählten Dokumente sind (zum Teil erstmals oder neu übersetzte) offizielle sowjetische Verlautbarungen, Verfassungstexte und Gesetze, Programme und Statuten, Verordnungen, Resolutionen und Reden; sie verfolgen und illustrieren den Gang der sowjetstaatlichen Politik, samt ihren Kehren und Wenden.

Band 2: Wirtschaft und Gesellschaft
Dieser Band dokumentiert die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in Sowjetrußland von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod. Er beschreibt den Umsturz der alten Ordnung 1917 und die Schwierigkeiten des Neubeginns, die utopischen Pläne der Bürgerkriegszeit und ihr Scheitern, den Beginn der Neuen Ökonomischen Politik (1921) und ihre Entwicklungsprobleme, den Entschluss zur forcierten Industrialisierung und die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft am Ende des Jahrzehnts, die Ausbildung und Festigung des stalinistischen Systems, seine Folgen und die schweren Jahre des Zweiten Weltkrieges, schließlich - als Ausblick - die Zeit danach, die innere Entwicklung Sowjetrußlands unter den Bedingungen des Kalten Krieges. Entsprechend breit ist das Spektrum der ausgewählten Dokumente: Es reicht von offiziellen Verlautbarungen, die den Gang der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik und deren Probleme illustrieren, bis zu Zeitungsartikeln, Erinnerungen und Reiseskizzen, die vom Leben der Betroffenen, ihrem Alltag, ihren Nöten berichten. Wie beim ersten Band wurde ein Großteil der Dokumente neu aus dem Russischen übersetzt, und wie dort, so liegt auch hier das Schwergewicht auf dem europäischen Teil der Sowjetunion.


Bibliografische Angaben:
[Die Sowjetunion : von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod (1917-1953) ; Dokumente, Hrsg. von Helmut Altrichter..., München 1986 - 1987.
Bd.1: Staat und Partei. - Bd.2: Wirtschaft und Gesellschaft]

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Datenbestand: 1.045.671 Digitalisate

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V. 3.5.9 | 25.08.2014