Notendrucke, Musikhandschriften und musiktheoretische Werke

Beethoven, Ludwig van - Werke

Beethoven, Ludwig van - Werke

Das überaus vielfältige musikalische Schaffen des großen deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) erschien in den Jahren 1862 bis 1865 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Ein Supplementband erschien 1888.
Die in 25 Serien bzw. 309 Einzelbände untergliederte Werkausgabe wurde im Verlag Breitkopf & Härtel publiziert und zählt seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.

Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung

Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung

Förderung:

Die Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek, eine weltweit bedeutende Sammlung von 165 Handschriften mit mehrstimmiger Musik vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert, werden seit Dezember 2012 in einem von der DFG geförderten Projekt über drei Jahre online katalogisiert, digitalisiert und im Internet bereitgestellt.

München wurde unter der Herrschaft Albrechts V. (Regierungszeit 1550 – 1579) mit der Berufung von Orlando di Lasso als Hofmusiker zu einem der bedeutendsten Musikzentren Europas. Davon zeugt neben dem berühmten Bestand an Notendrucken aus dem 16. und 17. Jahrhundert auch die in außergewöhnlichem Maße kultivierte Chorbuch-Tradition. Der Terminus ‚Chorbuch‘ bezeichnet hierbei eine Quelle mit Vokalmusik, die mehrere Stimmen auf einer bzw. zwei gegenüber liegenden Seiten darstellt. Diese Notationsweise entstand im Zuge der Entwicklung der Mehrstimmigkeit in der Vokalmusik und lange vor der Etablierung der bis heute gängigen Anordnung mehrstimmiger Musik in Partituren. Die früheste Handschrift in chorbuchartiger Notierung (Clm 560) stammt aus dem 12. Jahrhundert, die zentralen Chorbücher sind aus dem 16. und 17., letzte Beispiele entstanden noch bis ins 18. Jahrhundert hinein.

Allein 75 Chorbücher im Groß-Folio-Format stammen aus der Bayerischen Hofkapelle, überwiegend aus der Zeit von Orlando di Lasso als Hofkapellmeister. Mehrere besonders prachtvoll illuminierte Chorbücher gehörten ursprünglich zum persönlichen Besitz der bayerischen Herzöge und Kurfürsten. Im Zuge der Säkularisation gelangten ab 1802 weitere bedeutende Chorbuchhandschriften aus Klöstern in die Hofbibliothek.

Aufgrund von fortschreitender Tintenkorrosion ist der Zustand eines Großteils des Bestandes konservatorisch äußerst heikel, so dass einige der Handschriften bislang von der Benützung ausgeschlossen werden mussten. Durch die Digitalisierung wird nun der Zugang zu diesen wichtigen Quellen ermöglicht. Dabei werden die teilweise bereits vorhandenen schwarz-weiß-Digitalisate vom Mikrofilm parallel erhalten. So besteht auch online die Möglichkeit, in Detailfragen auf einen älteren dokumentierten Zustand der Handschrift zurück zu greifen.

Collectio musicalis Maximilianea

Collectio musicalis Maximilianea

Die im Auftrag König Maximilians II. von Bayern durch den Hofkapellmeister Johann Kaspar Aiblinger erworbene „Sammlung älterer italienischer Musikwerke“ ist eine umfangreiche Abschriftensammlung mit überwiegend liturgischer Vokalmusik vor allem der Römischen Schule. Aiblinger sollte im Jahr 1833 auf einer „Kunstreise nach Italien (…) über die Musikarchive und Sammlungen berühmter Meisterwerke Forschungen“ anstellen „und nach Möglichkeit (…) durch Acquisition von Originalen oder Copien die musikalischen Kunstschätze der K. Hofbibliothek in München“ bereichern. Die Collectio musicalis Maximilianea wurde einerseits zur Vervollständigung des Repertoires der Münchner Hofkapelle, andererseits zum Studium für Musikforscher und als Anschauungsmaterial „zur Bildung junger Tonsetzer“ angelegt.

Denkmäler deutscher Tonkunst - 1. Folge

Denkmäler deutscher Tonkunst - 1. Folge

Im Rahmen der Reihe "Denkmäler deutscher Tonkunst" erschienen ab 1892 ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen von Komponisten aus dem deutschen Wirkungsraum. Die strengen Editionsrichtlinien der herausgebenden "Musikgeschichtlichen Kommission" (unter Leitung von Rochus v. Liliencron, Hermann Kretzschmar, Herrmann Abert und Arnold Schering) sahen größtmögliche Quellentreue sowie Wiedergabe der originalen Partituranordnung vor.

In den 65 Bänden der ersten Folge, die bis 1931 erschien, ist Vokal- und Instrumentalmusik vom 16. bis 18. Jahrhundert versammelt. Ein Großteil der Bände widmet sich geistlicher Musik von sächsischer und thüringischer Herkunft, doch sind ebenfalls größer dimensionierte Werke wie Opern, Oratorien und Ballette aus der Zeit des Barock und der Frühklassik vertreten. Instrumentalwerke nahezu vergessener Meister wie J.Ch. Pezel, J. Schobert und J. Rosenmüller stehen in dieser Reihe neben Höhepunkten des Barock wie den Kantaten Buxtehudes und Graupners, Telemanns »Tafelmusik«, Walthers Orgelwerken sowie den repräsentativsten Opern von Keiser, C.H. Graun, Jommelli, Benda und Holzbauer.

Die Reihe wurde in den Jahren 1957 bis 1960 in teilweise überarbeiteter Form neu publiziert, doch handelt es sich hierbei um ein Digitalisat der in Leipzig bei Breitkopf & Härtel erschienenen Erstausgabe aus dem Bestand der Musikabteilung der BSB.

Denkmäler deutscher Tonkunst - 2. Folge: Denkmäler der Tonkunst in Bayern

Denkmäler deutscher Tonkunst - 2. Folge: Denkmäler der Tonkunst in Bayern

Im Rahmen der Reihe ‘Denkmäler deutscher Tonkunst’ erschienen ab 1892 ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen von Komponisten aus dem deutschen Wirkungsraum. Die strengen Editionsrichtlinien der herausgebenden ‘Musikgeschichtlichen Kommission’ sahen größtmögliche Quellentreue sowie Wiedergabe der originalen Partituranordnung vor.

Begründet und konzipiert von Adolf Sandberger (1864-1943) erschien als zweite Folge der Denkmäler deutscher Tonkunst die eigene Reihe ‘Denkmäler der Tonkunst in Bayern’: Zwischen 1900 und 1930 erschienen die nun digitalisierten 30 Bände dieser Folge, worin ausschließlich Komponisten vertreten, die im Raum Bayern gelebt und gewirkt haben.

Vorwiegend sind hier Werke weltlicher wie geistlicher Instrumental- und Vokalmusik vom 16. bis 18. Jahrhundert versammelt, darunter ebenso größer besetzte Orchester- und Bühnenwerke wie Sammlungen von Konzerten, Kammer- und Orgelmusik. Von den Komponisten dieser Reihe seien hier stellvertretend Raselius, Hassler, Steffani, Kerll, Pachelbel, Gluck, Traëtta, Rösler (Rosetti) und Leopold Mozart genannt.

Die Reihe wurde ab 1962 in revidierter Form neu publiziert, doch handelt es sich bei unserem Digitalisat um die bei Breitkopf & Härtel (Bd. 1-20) bzw. Filser & Co. (Bd. 21-30) erschienene Erstausgabe aus dem Bestand der Musikabteilung der BSB.

Digitalisierung und Erschließung der Librettosammlung Her der Bayerischen Staatsbibliothek

Digitalisierung und Erschließung der Librettosammlung Her der Bayerischen Staatsbibliothek

Förderung:

Die Sammlung von ca. 5.700 Libretti, die 1860 durch die damalige Hof- und Staatsbibliothek vom Maler und Privatier Christian Her (1815 – 1892) erworben werden konnte, gehört zu den größten Libretto-Sammlungen weltweit. Sie bildet in ihrer Geschlossenheit eine einmalige Quellenbasis für die Geschichte der Oper, Literatur und der Kultur in den deutschsprachigen Ländern vom 17. – 19. Jahrhundert. Neben ca. 4.900 Operntextbüchern (darunter u.a. das Libretto der Uraufführung von Mozarts 'Idomeneo') umfasst die Sammlung auch mehr als 430 Oratorien- sowie rund 350 Ballettlibretti.

Von 2010 – 2013 wurde der Bestand nach nationalen und internationalen Richtlinien katalogisiert und komplett digitalisiert. Die Bereitstellung der Metadaten und Digitalisate erfolgt im Rahmen der Digitalen Sammlungen, des Online-Katalogs der Bayerischen Staatsbibliothek, des Online-Katalogs des Bayerischen Bibliotheksverbundes, der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft sowie eines eigenen speziellen Webauftritts unter http://libretti.digitale-sammlungen.de

Distler, Hugo (1908-1942): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Distler, Hugo (1908-1942): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Hugo Distler, 1908 in Nürnberg geboren, 1942 in Berlin gestorben, ist einer der wenigen ganz großen Komponisten von Chormusik und evangelischer Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts.
Nach schwerer Kindheit und Jugend in Nürnberg studierte Distler 1927-1930 am Leipziger Konservatorium, u.a. bei Hermann Grabner und Günter Ramin. Prägende Jahre verbrachte er von 1930-1937 als Organist der St. Jakobi-Kirche in Lübeck, ab 1937 lehrte er an der Stuttgarter und ab 1940 an der Berliner Musikhochschule. 1942 setzte der erst 34jährige Distler seinem Leben selbst ein Ende.
Distler gilt als bedeutendster Vertreter der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920. Bei seiner Instrumentalmusik stehen die Werke für Klavier und besonders für Orgel im Vordergrund. Die bis in die Gegenwart größte Verbreitung und Popularität haben jedoch Distlers geistliche und weltliche Chorwerke gefunden, genannt seien hier nur der aus 52 Motetten bestehende ‘Der Jahrkreis’ op. 5 (1933), ‚Die Weihnachtsgeschichte’ für vierstimmigen Chor op. 10 (1933) und das dreiteilige ‘Mörike-Chorliederbuch‘ op. 19 (1939).
Die autographen Musikhandschriften aus Distlers Nachlass, der sich seit 2010 in der BSB befindet, repräsentieren alle Facetten und Gattungen seines Schaffens. Neben Reinschriften zahlreicher Werke sind auch Skizzen und Korrekturfahnen von Druckausgaben enthalten.

Händel, Georg Friedrich

Händel, Georg Friedrich

Kooperationspartner:

Georg Friedrich Händel (1685-1759), der große Barock-Komponist aus Halle an der Saale, erfreut sich heute in erster Linie mit seinen etwa 30 Oratorienwerken und über 40 erhaltenen italienischen Opern einer großen internationalen Popularität und Aufführungshäufigkeit. Sein immenses Gesamtschaffen wurde in der berühmten Ausgabe des Musikwissenschafters und Händel-Biographen Friedrich Chrysander (1826-1901) erstmals unter modernen quellenkritischen Editionsverfahren repräsentiert.
Im Alleingang erarbeitete Chrysander seine Händel-Gesamtausgabe, die zu seinem Lebenswerk wurde: Zwischen 1858 und 1902 erschienen die rund einhundert Bände unter dem Namen der eigens zu diesem Zweck gegründeten "Deutschen Händel-Gesellschaft". Chrysander übernahm dabei nicht nur die redaktionelle Arbeit und Finanzierung der Ausgabe, sondern auch ihre vollständige technische Herstellung in einer eigenen Notenstecherei und -druckerei. (Einige posthum veröffentlichte Bände erschienen unter dem Herausgeber Max Seiffert.) Chrysanders erstmals auf quellenkritischer Grundlage beruhende Ausgabe, für die er v.a. auf die originalen Direktionspartituren zurückgriff, gilt als Pioniertat für die historische Aufführungspraxis barocker Musik und stellt bis heute die vollständigste Gesamtausgabe Händelscher Werke dar. Als Besonderheit ist sämtlichen Oratorienpartituren ein Klavierauszug beigefügt.

Hartmann, Karl Amadeus: Sämtliche Musikautographen aus dem Nachlass des Komponisten

Hartmann, Karl Amadeus: Sämtliche Musikautographen aus dem Nachlass des Komponisten

Karl Amadeus Hartmann (2.8.1905 – 5.12.1963) ist einer der bedeutendsten Münchener Komponisten des 20. Jahrhunderts. Als Begründer der bis heute fortgesetzten Konzertreihe ‘musica viva’ des Bayerischen Rundfunks ist er darüber hinaus eine zentrale Figur für die Neue Musik überhaupt. Sein kompositorisches Werk zählt zu den großen Schöpfungen der Musikgeschichte. Dabei sind die Epoche der zwanziger Jahre (Futurismus, Dada, Jazz), das intensive Studium der ‘Neuen Wiener Schule’ (Schönberg, Berg, Webern) sowie biographische Momente - die qualvolle Phase der ‘inneren Emigration’ während der Zeit des Nationalsozialismus und die tiefe Erschütterung durch die Erfahrung des Krieges - in ein hoch emotionales Schaffen eingeflossen.

Hartmann, der aus einer kunstsinnigen Familie stammte, studierte zunächst an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München und war danach Schüler von Hermann Scherchen und Anton Webern. 1945 wurde er Musikdramaturg an der Bayerischen Staatsoper und blieb der Stadt München trotz späterer zahlreicher Angebote Zeit seines Lebens treu. Er stand, nicht zuletzt aufgrund seines Engagements für die ‘musica viva’, mit den Größen des Musiklebens und der Kunstwelt des letzten Jahrhunderts in engem Kontakt. Über seinen Kompositionsstil schreibt er (in: Kleine Schriften, Mainz 1965):
‘Ich lasse mich von den allzu varianten Zeitströmungen nicht stören. Vor allem möchte ich so schreiben, daß man mich versteht – jede Note soll durchfühlt und jede Zweiunddreißigstel-Pause aufmerksam durchgeatmet sein. […] Ein Künstler darf nicht in den Alltag hineinleben, ohne gesprochen zu haben. Wenn meine Musik in letzter Zeit oft Bekenntnismusik genannt wurde, so sehe ich darin nur eine Bestätigung meiner Absicht. Es kam mir darauf an, meine auf Humanität hinzielende Lebensauffassung einem künstlerischen Organismus mitzuteilen.’

Anlässlich des 50. Todestags von Karl Amadeus Hartmann im Jahr 2013 hat die Bayerische Staatsbibliothek die urheberrechtlich noch geschützten Musikautographen aus dem Hartmann-Nachlass digitalisiert und bringt sie mit freundlicher Genehmigung der Familie Hartmann im Rahmen der Digitalen Bibliothek an die Öffentlichkeit.

Haydn, Michael (1737-1806): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Haydn, Michael (1737-1806): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der Komponist Johann Michael Haydn ist der Bruder von Joseph Haydn. Wie sein berühmterer Bruder war er Sängerknabe am Wiener Dom St. Stephan, wirkte dann als Geiger und bischöflicher Kapellmeister in Oradea. Über 43 Jahre, ab 1763, war er Hofkomponist und Organist in Salzburg. Er komponierte über 360 weltliche und geistliche Werke. Bekannt sind besonders seine Chorwerke. Seine Kompositionen wurden zu seinen Lebzeiten nicht verlegt, sondern kursierten in handschriftlichen Kopien.
Die erstaunlich große Zahl von eigenhändigen Musikhandschriften Johann Michael Haydns in der BSB stammt überwiegend aus der Sammlung Hauber. Johann Michael Hauber (1778-1843) war Seelsorger in München, ab 1818 Hofprediger, ab 1841 Stiftsprobst der Theatinerkirche St. Kajetan. Er verfasste weitverbreitete Gebets- und Erbauungsbücher, unterstützte die Bestrebungen Caspar Etts zur Wiederbelebung der klassischen Polyphonie in der Kirchenmusik und sammelte historische Musikhandschriften. Ein Teil von Haubers Musiksammlung wurde bereits 1821 von der Hofbibliothek übernommen. Sie umfasst etwa 450 Musikhandschriften und Notendrucke, darunter als wichtigsten Teilbestand die 196 Autographen und Abschriften von Werken Johann Michael Haydns.

Historisches Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper

Historisches Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper

Die historische Bibliothek des Münchner Nationaltheaters gehört international zu den umfangreichsten und wertvollsten Opernbibliotheken. Dieser Bestand (Signaturgruppe St.th. für "Staatstheater") wurde im 20. Jahrhundert an die Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek abgegeben und umfasst das Aufführungsmaterial zu circa 955 Bühnenwerken aus der Zeit von circa 1780 bis in den Beginn des 20. Jahrhunderts. Er enthält die für Münchner Aufführungszwecke benötigten Partituren, Instrumental- und Vokal-Stimmen, Klavierauszüge, Textbücher und Rollenhefte (z.B. Regiebücher, Soufflierbücher).

Für den gesamten Bestand besteht ein eigener Fachkatalog (http://www.bsb-muenchen.de/literatursuche/sammelschwerpunkte/musik/historisches-auffuehrungsmaterial-der-bayerischen-staatsoper/). Es gelten die Benutzungsbedingungen der Musikhandschriften.

Jensen, Adolf E. (1837-1879): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Jensen, Adolf E. (1837-1879): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Adolf Jensen war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge. In Königsberg geboren, studierte er bei Louis Ehlert und Friedrich Marpurg in Berlin. Franz Liszt förderte sein pianistisches Talent. Danach war Jensen als Musiklehrer in Russland und als Kapellmeister in Posen, Bromberg und Kopenhagen tätig. 1860 kehrte er als zweiter Direktor der Musikakademie nach Königsberg zurück, lehrte 1867 kurzzeitig als Professor für Klavier in Berlin, bevor er sich in Dresden niederließ, um sich ganz der Komposition zu widmen. Seit 1869 schwer lungenkrank, verbrachte er die letzten Lebensjahre in verschiedenen Kurorten und verstarb 1879 im Alter von nur 42 Jahren in Baden-Baden.
Jensen komponierte vorwiegend Liedvertonungen (176 Werke) und Klavierwerke. Seine feinsinnigen Kompositionen bewegen sich zunächst in der Tradition von Robert Schumann, entwickeln jedoch in den späteren Werken einen unverwechselbaren Eigenstil.
Im Jahr 1981 konnte der bis dahin erhalten gebliebene Teil des kompositorischen Nachlasses von Adolf Jensen von der BSB erworben werden. Er enthält neben Jensens eigenen Kompositionen auch seine Kadenzen zu Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert D-Dur KV 537, ein interessantes Zeugnis der Mozartrezeption aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Kooperationspartner:

In dieser Rubrik finden sich musikbezogene Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, vor allem Drucke von Opern- und Oratorientexten (Libretti).

Libretti der Musikgeschichtlichen Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom

Libretti der Musikgeschichtlichen Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom

Kooperationspartner: Deutsches Historisches Institut in Rom

Förderung:

Einen besonders wertvollen Teil des Bibliotheksbestandes der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom bilden 1.500 historische Libretto-Drucke.
Drei Viertel von diesen stammen aus dem Besitz von Remo Giazotto (1910-1998), dessen Libretto-Sammlung das DHI Rom 1979 dank der Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Sondermitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erwerben konnte.

Sie dokumentiert, beginnend mit Francesco Manellis L’Andromeda aus dem Jahre 1637 und zahlreiche längst vergessene Komponisten, aber auch große Namen wie Monteverdi, Albinoni und Vivaldi einschließend, die Frühzeit der Oper in Venedig seit der Eröffnung der ersten öffentlichen Opernhäuser dort bis ins Jahr 1734.

Weitere libretti rari der „römischen Musikabteilung“ überliefern Opernaufführungen vom 17. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert u. a. in Mailand, Neapel und Rom.

Textbücher zu Festaufführungen im Italien des 17. und 18. Jahrhunderts sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Sammlung. Gerade in dieser mit etwas über 200 Drucken von Oratorientexten sowie rund 50 Kantatenlibretti zahlenmäßig eher kleinen Gruppe ist der Anteil von Unikaten relativ hoch.

Diese historischen Libretto-Bestände wurden im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kooperationsprojekts des Deutschen Historischen Instituts in Rom und der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisiert. Die Digitalisate stehen hier bereits zur Verfügung, Inhaltsverzeichnisse dazu werden sukzessive eingebracht. Teil des Projekts sind eine Erschließung der Libretti im Online-Katalog der Musikbibliothek des DHI Rom sowie ihr Nachweis in der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft, hier wie dort unter Verlinkung mit den Digitalisaten.

Liszt, Franz - Musikalische Werke

Liszt, Franz - Musikalische Werke

Kooperationspartner:

Bis heute sind die Werke des großen Komponisten der Romantik Franz Liszt (1811-1886) in keiner vollständigen Gesamtausgabe erschienen.

Dabei wurde schon kurze Zeit nach Liszts Tod zum ersten Mal das Projekt einer vollständigen Werkausgabe in Angriff genommen: Die 1888 in Weimar gegründete Franz-Liszt-Stiftung hatte sich unter Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach das Ziel gesteckt, in den folgenden Jahrzehnten eine Gesamtausgabe herauszubringen. Die in sieben Werkgruppen gegliederte sog. "Carl-Alexander-Ausgabe" wurde jedoch niemals abgeschlossen, - in der Zeit von 1907 bis 1936 erschienen insgesamt 34 Bände unter verschiedenen Herausgebern, von denen die meisten zu Liszts Schülern zählten (u.a. Eugen d’Albert, Ferruccio Busoni, José Vianna da Motta, Bernhard Stavenhagen und Peter Raabe). Jeder Band enthält ein Vorwort und einen kritischen Apparat. Nach 1936 wurde die Ausgabe nicht weitergeführt und blieb somit unvollständig. In dieser Form beinhaltet sie einen Großteil von Liszts musikalischem Schaffen, darunter die wichtigsten seiner Hauptwerke (Orchesterwerke, Klavierwerke, Lieder). Es fehlen dagegen u.a. die Oratorien, die Oper, die Orgelwerke, eine Reihe von Chorwerken, die Klavierkompositionen zu vier Händen, etliche Klavierbearbeitungen sowie einige Werke für Klavier und Orchester.

Dennoch stellt die Carl-Alexander-Ausgabe noch immer Liszts umfangreichste Werkausgabe dar, da die seit 1970 erscheinende "Neue Liszt-Ausgabe" (Hrsg. Imre Sulyok) bislang nur im Bereich der Klaviermusik zu zwei Händen abgeschlossen ist.

Wir präsentieren die 34 Bände der Carl-Alexander-Ausgabe (darunter der Doppelband 8/9) aus der Musiksammlung der BSB in digitalisierter Form, ergänzt um die beiden Oratorien "Die Legende von der heiligen Elisabeth" und "Christus" in den Erstausgaben.

Mahler, Gustav (1860-1911): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Mahler, Gustav (1860-1911): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Zwischen Gustav Mahler und München gibt es viele Berührungspunkte. 1897 dirigierte Mahler das Kaim-Orchester (die heutigen Münchner Philharmoniker), 1901 leitete er in München die – erfolglose – Uraufführung seiner 4. Sinfonie. Wenige Jahre später zog Mahler die Übersiedlung nach München ernsthaft in Betracht. Am 12. 9. errang er mit der Uraufführung seiner 8. Sinfonie, der ‘Sinfonie der Tausend’ einen überragenden Erfolg. Ein halbes Jahr nach Mahlers Tod leitete Bruno Walter in München die Uraufführung des ‘Liedes von der Erde’.
Im Laufe der Jahre konnte die BSB eine kleine Sammlung von Mahler-Autographen erwerben: das Lied ‘Ich atmet‘ einen linden Duft’ in den Fassungen für Singstimme und Klavier (Mus.ms. 6565, erworben 1959) und für Singstimme und Orchester (Mus.ms. 20862, erworben 1990) sowie Particellskizzen zur 6. und 7. Sinfonie (Mus.ms. 7661, erworben 1966). Höhepunkt der früheren Erwerbungen ist die großartige Partiturreinschrift der 8. Sinfonie. Sie wurde 1981 von Mahlers Tochter Anna Mahler gekauft (Mus.ms. 13719).
Im Jahr 1998 gelang es der BSB, die wohl wichtigste Sammlung von Musikhandschriften mit Werken von Gustav Mahler erwerben, die sich zu dieser Zeit in Privatbesitz befand. Sie entstammt den Sammlungen von Hans und Rosaleen Moldenhauer. Die 22 fast ausschließlich autographen Handschriften überliefern Quellen zu sieben Sinfonien und vier Liedern von Gustav Mahler. Den Höhepunkt bilden bisher unbekannte Autographen zur 4. und 10. Sinfonie sowie zu den Liedern auf Texte der Sammlung ‘Des Knaben Wunderhorn’. Es handelt sich bei diesen Handschriften um interne Arbeitsmanuskripte, deren Notentext oft noch erheblich von der späteren Gestalt der Werke abweicht, sehr häufig Particellskizzen und abschließende Particells. Hier sind die wichtigsten Stimmen des Orchestersatzes auf 2-5 Notensystemen zusammengefasst. Da Mahler selbst den größten Teil seiner Skizzen und Entwürfe vernichtet hat, gehören diese Quellen zu den seltensten Zeugnissen seines Schaffens.

Mendelssohn Bartholdy, Felix - Werke

Mendelssohn Bartholdy, Felix - Werke

Kooperationspartner:

Das kompositorische Schaffen von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) erschien in den Jahren 1874 bis 1877 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die in 157 Bände gegliederte Werkausgabe wurde unter der Redaktion des mit Mendelssohn befreundeten Musikers Julius Rietz (1812-1877) im Verlag Breitkopf & Härtel publiziert und zählt seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.

Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Zu dieser Gruppe gehören Autographen und Abschriften der Signaturengruppe 'Mus.ms.' vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wie zum Beispiel die monumentalen Chorbücher der Bayerischen Hofkapelle oder Handschriften aus Sammlungen und Nachlässen bedeutender Komponisten. Enthalten sind ferner Quellen aus abgeschlossenen Beständen wie etwa dem Historischen Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper (Signatur: St.th.). Das digitale Angebot von urheberrechtsfreien Musikhandschriften wird einerseits durch aktuelle Bestellungen, andererseits durch konservatorische Digitalisierungen der Bayerischen Staatsbibliothek laufend erweitert.

Musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Kooperationspartner:

Unter dieser Rubrik sind musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in digitalisierter Form versammelt, die urheberrechtlich frei sind. Frühe historische Musiktraktate finden sich hier ebenso wie moderne Fachliteratur und musikalische Fach- und Personenlexika.

Notendrucke aus der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek

Notendrucke aus der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek

Kooperationspartner:

In dieser stetig anwachsenden Rubrik finden sich digitalisierte Notendrucke (Musikalien) verschiedenster musikalischer Gattungen und musikgeschichtlicher Epochen aus dem Bestand der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die urheberrechtlich frei sind. Stellvertretend seien die Gesamtausgabe der Werke Georg Friedrich Händels (sog. Chrysander-Ausgabe, erschienen 1858-1902) und die Ausgabe musikalischer Werke von Franz Liszt (sog. Carl-Alexander-Ausgabe, erschienen 1907-36) genannt.

Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB

Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB

Förderung:

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt mit ca. 2.200 Notendrucken des 16. und 17. Jahrhunderts, die mehrstimmige vokale oder instrumentale Musik enthalten, einen der größten Bestände aus der Frühzeit des Notendrucks. Er fußt auf dem Gründungsbestand der Hofbibliothek der Bayerischen Herzöge im 16. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit kontinuierlich erweitert. Die Notendrucke sind in der internationalen Quellenbibliographie Répertoire International des Sources Musicales (RISM) nachgewiesen.

Seit Februar 2012 werden sie innerhalb des DFG-Projektes 'Die Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB: Digitalisierung und Online-Bereitstellung' einschließlich der Bindematerialien hochauflösend farbig digitalisiert und online frei zur Verfügung gestellt.

Die älteren überlieferten Notendrucke wurden überwiegend in der Form von Stimmendrucken, sog. ‚Stimmbüchern’ publiziert. Im Bestand der BSB sind dabei in den meisten Fällen mehrere verschiedene Werke (d.h. bis zu 20 verschiedene Notendrucke) in Form eines Sammelbandes für jeweils die gleiche Stimme (z.B. Cantus) zusammengebunden.

Die übrigen Notendrucke sind Tabulaturen, Chanson- und Gesangbücher sowie vereinzelte Chorbücher, Partituren, Einblattdrucke und theoretische Werke. Die um bibliographische Angaben und Links zur Digitalen Bibliothek ergänzten Katalogisate sind im OPACplus und im FachOPAC Musik der Bayerischen Staatsbibliothek recherchierbar.

Für die Bildschirm-Anzeige der Stimmbücher wurde im Rahmen des Projektes vom Münchener Digitalisierungszentrum ein spezieller Stimmbuch-Viewer entwickelt, der eine simultane Darstellung der zusammengehörenden Stimmen auf einem Bildschirm in verschiedenen Bereichen des Browserfensters ermöglicht. Der Stimmbuch-Viewer bietet eine Vielzahl an Navigationsmitteln zum Blättern, Zoomen und zur gezielten Anzeige der enthaltenen Inhaltsverzeichnisse an. Hinterlegt ist auch eine Suchfunktion für den Bestand der älteren Notendrucke.

Im Stimmbuch-Viewer bietet ein Buch-Symbol die Möglichkeit, die Präsentation im BSB-Standard-Viewer aufzurufen. Von dort aus kann zusätzlich der DFG-Viewer (für die Ansicht von einzelnen oder zweier gegenüberliegender Seiten) erreicht werden. So sind die individuellen Vorzüge der unterschiedlichen Präsentationsoberflächen für alle Notendrucke des Projektes nutzbar.

Orff, Carl (1895-1982): Sämtliche Musikautographen in der BSB (Depositum der Carl-Orff-Stiftung)

Orff, Carl (1895-1982): Sämtliche Musikautographen in der BSB (Depositum der Carl-Orff-Stiftung)

Carl Orffs Leben und Werk ist eng mit seiner Geburtsstadt München verbunden. Er verließ vorzeitig das Wittelsbacher-Gymnasium, um an der Akademie der Tonkunst Musik zu studieren. Sein Privatlehrer Hermann Zilcher vermittelte ihn als Kapellmeister an die Münchner Kammerspiele (1916/17). Ab 1919 wirkte Orff als freischaffender Komponist in München. Bislang in der breiteren Öffentlichkeit nur als Musikpädagoge und Spezialist für alte Musik wahrgenommen, gelang Orff der Durchbruch als Komponist erst mit der Uraufführung der ‘Carmina Burana’ in Frankfurt a.M. 1937.
1950 bis 1960 leitete Orff eine Meisterklasse für Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. 1948 begannen die ersten Schulwerk-Sendungen am Bayerischen Rundfunk. In München uraufgeführt wurden ‘Astutuli’ (1953) und ‘Comoedia de Christi Resurrectione’ (1956). Carl Orff hatte außerordentlich langjährige und freundschaftliche Beziehungen zur BSB. In einer Rede anläßlich der Ausstellungseröffnung ‘Carl Orff: Das Bühnenwerk’ am 9. Juni 1970 berichtet der Fünfundsiebzigjährige über sein Selbststudium in der BSB als junger Musiker: ‘Die herrlichen Gesamtausgaben haben mich verrückt gemacht. Wunderbar! […] Von da an ließ mich die Bibliothek nicht mehr aus! Es waren fast 10 Jahre, dass ich viele, viele Tage, viele Wochen herin gearbeitet hab‘ und dass ich zentnerweise die Bücher im Rucksack heimgeschleppt habe, weil ich nachts daran arbeiten musste.’
1988 übergab Orffs Witwe Liselotte Orff als Vorsitzende der Orff-Stiftung die eigenhändigen Musikhandschriften ihres Mannes als Depositum an die BSB. Höhepunkt des umfangreichen Bestands ist ohne Zweifel die großformatige autographe Partitur der ‘Carmina burana’. Die Werke von Carl Orff sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.

Pfitzner, Hans (1869-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Pfitzner, Hans (1869-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Hans Pfitzner, 1869 in Moskau als Sohn des Musikers Robert Pfitzner geboren, wuchs in Frankfurt am Main auf, studierte dort 1886-1890 am Hoch’schen Konservatorium, lebte danach als Lehrer, Kapellmeister und Komponist in Koblenz, Mainz und ab 1897 in Berlin als Lehrer am Stern’schen Konservatorium, wo er ab 1903 auch erster Kapellmeister am Theater des Westens wurde. 1907/08 wirkte Pfitzner als Dirigent des Kaim-Orchesters in München. Ein Meilenstein seiner Karriere war die Berufung 1908 nach Straßburg als Städtischer Musikdirektor, als Leiter des Konservatoriums und ab 1910 zusätzlich als musikalischer Leiter der Straßburger Oper, wo er auch als Regisseur wirkte.1917 wurde im Münchner Prinzregententheater unter Bruno Walter die musikalische Legende ‘Palestrina’ uraufgeführt, die als Pfitzners bedeutendstes Werk gilt. Nach der Flucht aus Straßburg angesichts der deutschen Niederlage im 1. Weltkrieg ließ sich Pfitzner 1919 in Schondorf/Ammersee nieder, von wo aus er 1920-1929 an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin eine Meisterklasse für Komposition leitete, aus der namhafte Komponisten (Felix Wolfes, Hermann Ambrosius, Robert Rehan, Eduard Hebra, Gerhard Frommel) hervorgingen. 1930 siedelte er nach München über. Nach der Zerstörung seines Münchner Hauses 1943 und kurzen Aufenthalten in Wien und Garmisch-Partenkirchen verbrachte er die letzten Lebensjahre in einem Altersheim in München-Ramersdorf.
Die Pfitzner-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek wurde aus vielen Quellen gespeist. Die zahlenmäßig weitaus bedeutendsten Teilbestände sind die über 70 Autographen aus dem Nachlass seines Schülers Paul Winter (1972) sowie die 66 Handschriften aus dem Depot Habs/Soherr (1997). Dazu kommen zahlreiche Einzelkäufe schon seit den 1950er Jahren sowie Geschenke, vor allem von Ursula Fürstner und Anneliese Habs, sowie Pfitzneriana aus dem Besitz seiner Schüler und Interpreten (Maria Ivogün, Julius Patzak, Gerhard Frommel, Lilo Martin). Den Musikalien steht in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke eine mehrere hundert Pfitzner-Briefe umfassende Sammlung zur Seite. 2012 konnte die Bibliothek eine große Sammlung von Pfitznerhandschriften und –dokumenten aus dem Nachlass von Willy Kössel erwerben.
Die Werke von Hans Pfitzner sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.

Phonographische Zeitschrift (1900-1938)

Phonographische Zeitschrift (1900-1938)

Kooperationspartner: Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin (Projektinitiative und Strukturdatenerschließung)
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (Leihgeber)
Bibliothek des Deutschen Museums, München (Leihgeber)

Förderung:

Die Phonographische Zeitschrift (PZ) mit ihren zwei Nachfolgerinnen Phonographische und Radio-Zeitschrift und Phonographische, Radio- und Musikinstrumenten-Zeitschrift (PRZ) erschien von 1900 bis 1938 mit einem Gesamtumfang von über 34.000 Seiten. Als 'Fachblatt für die gesamte Musik- und Sprechmaschinen-Industrie' (Untertitel bis 1933) stellt sie eine einzigartige Text- und Bildquelle zur Phonographie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Die PZ birgt Material von hohem Auskunftswert zur Technik-, Repertoire- und Wirtschaftsgeschichte der phonographischen Industrie und ist für musik-, medien-, kultur-, wirtschafts- und urheberrechtsgeschichtliche Fragestellungen höchst relevant. Weil die meisten deutschen Firmenarchive der Tonträgerindustrie in den zwei letzten Weltkriegen und danach infolge umfangreicher Kassationen nicht mehr existieren, sind die in der PZ bewahrten Informationen aus keiner anderen Quelle zu ersetzen. Als Branchenblatt enthält die PZ nicht zuletzt auch Neuerscheinungsverzeichnisse der Schallplattenfirmen. Diese sind für die Datierung historischer Industrietonträger eine wichtige, die diversen Labelkataloge oft präzisierende Quelle.

Aufgrund des in Kriegs-, Inflations- und Krisenzeiten verwendeten minderwertigen Papiers befindet sich die PZ zu Teilen in derart prekärem Erhaltungszustand, dass sie für die reguläre Benutzung nicht mehr zur Verfügung steht. In Deutschland existieren nur zwei annähernd vollständige Exemplare, die hier virtuell zusammengeführt werden.

Aus urheberrechtlichen Gründen können zunächst nur die ersten 21 Jahrgänge öffentlich zugänglich gemacht werden.

Wir danken den besitzenden Bibliotheken, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Bibliothek des Deutschen Museums in München, für ihre bereitwillige Unterstützung.

Reger, Max (1873-1916): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Reger, Max (1873-1916): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der aus der Oberpfalz stammende Max Reger war von 1901 bis 1907 in München tätig, u.a. kurzzeitig an der Akademie der Tonkunst in der Nachfolge Josef Rheinbergers. 1908 wurde er zum Universitätsmusikdirektor und Professor am Konservatorium in Leipzig berufen, 1911 trat er die Stelle des Hofkapellmeisters der Meininger Hofkapelle an. Von intensiver Lehr-, Kompositions- und Konzerttätigkeit überlastet, erlag Reger 1916 einem Herzversagen. Regers Urne wurde 1930 auf Wunsch seiner Witwe Elsa Reger von Jena auf den Münchner Waldfriedhof überführt, nachdem diese 1929 nach München zurückgekehrt war.
Nach dem Max-Reger-Institut in Karlsruhe verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über eine der großen Sammlungen an Eigenschriften Max Regers. Bemühungen der Bibliothek in den 1920er Jahren, den Nachlass direkt von Elsa Reger zu erwerben, scheiterten, jedoch entwickelten sich in späterer Zeit enge Verbindungen zwischen Elsa Reger und der Musikabteilung und es konnten Handschriften zweier zentraler Werke gekauft werden, die autographen Partituren (Stichvorlagen) der ‘Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart’ op. 132 (erworben 1942) und des Klarinettenquintetts A-Dur op. 146 (erworben 1946). Seit dieser Zeit gelang es immer wieder, den Reger-Bestand durch Ankäufe und Geschenke zu vergrößern, darunter die Suite g-Moll für Orgel op. 92, die Phantasie und Fuge d-Moll für Orgel op. 135b, die eindrucksvollen großformatigen Partituren zu ‘Die Weihe der Nacht’ für Alt, Männerchor und Orchester op.119 und ‘Der Einsiedler’ für Bariton, Chor und Orchester op. 144,1 und viele kleinere Werke, auch Skizzen zu verschiedenen Kompositionen. Insgesamt werden 27 autographe Musikhandschriften Max Regers in der BSB aufbewahrt.

Rheinberger, Josef (1839-1901): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Rheinberger, Josef (1839-1901): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der 1839 in Vaduz geborene Josef Gabriel Rheinberger kam bereits zwölfjährig zur Ausbildung an das Münchner Konservatorium, wo der Leiter Franz Hauser, Johann Georg Herzog und Julius Joseph Maier (der1857 der erste Leiter der Musikabteilung der München Hofbibliothek wurde) seine Lehrer waren. Zudem nahm er Privatunterricht bei Franz Lachner. Schon neunzehnjährig unterichtete er selbst am Konservatorium Klavier, später Orgel und Komposition. Als Kompositionslehrer und Komponist in München hatte Rheinberger internationale Reputation. Zu seinen Schülern zählen Engelbert Humperdinck, Ermanno Wolf-Ferrari, Wilhelm Furtwängler u.v.a.
Rheinberger nahm als Hofkapellmeister von König Ludwig II. auch eine wichtige Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Seine geistlichen Chorwerke und Orgelkompositionen fanden enorme Verbreitung.
Rheinberger war mit der Dichterin Franziska von Hoffnaaß verheiratet, die Texte für einige seiner Vokalwerke verfasste und auch mehrere handschriftliche Verzeichnisse von Rheinbergers Werken erstellte.
Den Übergang von Josef Rheinbergers Nachlass an die Hofbibliothek hatte dieser schon frühzeitig mit seinem früheren Lehrer Julius Joseph Maier vereinbart und testamentarisch in die Wege geleitet. Der Nachlass umfasst viele Hundert autographe Musikhandschriften, die das kompositorische Werk Rheinbergers umfassend wiederspiegeln, dazu auch zahlreiche eigenhändige Abschriften Rheinbergers von Werken anderer Komponisten.

Schubert, Franz - Werke

Schubert, Franz - Werke

Das überaus vielfältige musikalische Schaffen des Komponisten Franz Schubert (1797-1828) erschien in den Jahren 1884 bis 1897 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die Werkausgabe ist in 22 Serien untergliedert und wurde unter der Herausgeberschaft einer Reihe bedeutender Persönlichkeiten, darunter Johannes Brahms und Joseph Hellmesberger, im Verlag Breitkopf & Härtel veröffentlicht.

Schumann, Robert - Werke

Schumann, Robert - Werke

Das kompositorische Schaffen von Robert Schumann (1810-1856) wurde in den Jahren 1879 bis 1893 erstmals systematisch in Form einer Gesamtausgabe erschlossen und publiziert. Die in 14 Serien und 156 Einzelbände gegliederte Werkausgabe erschien unter der Herausgeberschaft von Clara Schumann, der Witwe des Komponisten, in Zusammenarbeit mit Johannes Brahms im Verlag Breitkopf & Härtel, Leipzig. Während die von der Düsseldorfer Schumann-Gesellschaft initiierte "Neue Robert-Schumann-Gesamtausgabe" seit 1991 zum Großteil noch im Entstehen begriffen ist, stellt die Leipziger Ausgabe bis heute die einzige abgeschlossene Werkausgabe des Komponisten dar und gehört seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.

Strauss, Richard (1864-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Strauss, Richard (1864-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Auf die lebenslange enge Bindung Richard Strauss‘ an München und Bayern muss kaum hingewiesen werden. 1864 in München geboren als Sohn von Franz Strauss, dem ersten Hornisten am Hoforchester, begann Strauss 1882 ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München, das er bald abbrach, denn schon 1883 wurden Werke des jungen Komponisten in München aufgeführt, u.a. durch Hofkapellmeister Hermann Levi. Zweimal war Strauss als Kapellmeister an der Münchner Oper verpflichtet, 1886 bis 1889 und 1894 bis 1898. In München entstanden viele seiner Tondichtungen, darunter ‘Till Eulenspiegels lustige Streiche’, ‘Also sprach Zarathustra’ und ‘Don Quixote’. Als ihm die Nachfolge von Hermann Levi versagt wurde, ging er 1898 als Erster Kapellmeister der Hofoper nach Berlin, 1919 übernahm er die Wiener Hofoper (bis 1924). Trotz der Verpflichtungen in Berlin und Wien verbrachte Richard Strauss stets einen beträchtlichen Teil seiner Zeit in Garmisch, wo er sich 1908 ein Haus gebaut hatte. Schon 1910 gab es erste Strauss-Wochen in München. Seine Opern ‘Friedenstag’ (1938) und ‘Capriccio’ (1942) wurden in München uraufgeführt.
Die BSB hat das Werk von Richard Strauss stets als besonderen Sammelschwerpunkt gepflegt. Sie sammelt bereits seit 1935 seine eigenhändigen Musikhandschriften. In den sechziger und siebziger Jahren gelangen spektakuläre Erwerbungen wie die autographe Partitur des ‘Guntram’ (1963), ein großformatiges Particell zum 2. Akt von ‘Arabella’, das komplette Autograph des Liederzyklus ‘Krämerspiegel’, Skizzenbücher zu ‘Der Rosenkavalier’, ‘Elektra’, ‘Arabella’, ‘Daphne’, ‘Die Liebe der Danae’ und zu den ‘Metamorphosen’. Nach 1980 gelangten weitere zentrale Quellen in die BSB, darunter das Autograph von ‘Till Eulenspiegels lustige Streiche’, das vollständige Particell der ‘Metamorphosen’, Skizzen zu ‘Elektra’, weitere Skizzenbücher zu ‘Die Liebe der Danae’,Arabella’ und ‘Die schweigsame Frau’ und das Autograph der Klaviersonate op. 5. Heute verfügt die BSB über den weltweit größten Strauss-Bestand in öffentlichem Besitz: ca. 65 Musikautographen und ca. 2000 eigenhändige Briefe und Dokumente.
Die Werke von Richard Strauss sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.

Vogler, Georg Joseph  (1749-1814): Musikhandschriften

Vogler, Georg Joseph (1749-1814): Musikhandschriften

Mit dem Nachlass des Münchner Universalgelehrten und Musikforschers Karl Franz Emil von Schafhäutl (1803-1890) ist eine bedeutende Sammlung von Autographen und Abschriften von Georg Joseph Vogler, genannt Abbé Vogler, im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek. Abbé Vogler, der ähnlich wie Schafhäutl ein Forscher und Lehrer auf verschiedenen Gebieten war, nämlich als Komponist, Musiktheoretiker, Instrumentenbauer, Orgelvirtuose, Kapellmeister und Geistlicher, zählt als Mitglied der Mannheimer Hofkapelle mit seinem kompositorischen Werk zu den Vertretern der weltberühmten 'Mannheimer Schule'. Auch nach langjährigen Auslandsaufenthalten, wie als Musikdirektor am Hof Gustavs III. in Stockholm, ausgeprägter Lehrtätigkeit und zahlreichen großen Forschungsreisen, kehrte er mehrmals nach München zurück, wo er bis in seine letzten Lebensjahre hinein ehrgeizige Orgelbauprojekte verfolgte und sich mit einer Reihe von Publikationen auch politisch engagierte. Sein Schaffen als Komponist umfasst Werke aller Gattungen und lässt französische wie italienische Einflüsse erkennen, sowie die Beschäftigung mit dem Choral, dem Kirchenlied und dem Volkslied.

Wagner, Richard : Notendrucke, Musikhandschriften und Briefmanuskripte der BSB

Wagner, Richard : Notendrucke, Musikhandschriften und Briefmanuskripte der BSB

Die Bayerische Staatsbibliothek verfügt über zahlreiche Drucke und Handschriften des Komponisten Richard Wagner (1813-1883), die wichtige, zum Teil unikale Quellen zu Leben, Werk und Umfeld darstellen. Das Projekt präsentiert Digitalisate zweier Abteilungen der BSB:

Es umfasst die wichtigsten handschriftlichen Briefe und Briefwechsel aus dem Wagner-Umkreis, die unter verschiedenen Signaturen in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke nachgewiesen sind.

Aus den Beständen der Musikabteilung ist ein zentraler Quellenkreis mit Erst- und Frühdrucken musikalischer Werke Richard Wagners enthalten, zudem Musikhandschriften im Autograph bzw. in zeitgenössischen Abschriften und wichtigen Bearbeitungen (z.B. die Orchesterfassung der ‚Wesendonck-Lieder‘ von Felix Mottl). Dazu treten ausgewählte musikalische Quellen aus dem Historischen Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper, darunter die in den Uraufführungen verwendeten Partituren von ‚Tristan und Isolde‘ und der ‚Meistersinger von Nürnberg‘. Digitalisate weiterer Quellen werden laufend eingearbeitet.

Wolf-Ferrari, Ermanno (1876-1948): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Wolf-Ferrari, Ermanno (1876-1948): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der deutsch-italienische Komponist Ermanno Wolf-Ferrari, eigentlich Hermann Friedrich Wolf, war Sohn des deutschen Malers August Wolf und der Venezianerin Emilia Ferrari. Wolf-Ferrari studierte an der Akademie der Tonkunst in München bei Josef Rheinberger. Nach mehreren Jahren in Italien kehrte er nach München zurück. Seine höchst erfolgreichen komischen Opern ‘Le donne curiose’ (1903), ‘I quattro rusteghi’ (1906) und ‘Il segreto di Susanna’ (1909), mit denen sein Name bis heute vor allem verbunden ist, wurden alle in München uraufgeführt. Nach schweren Schaffenskrisen wandte sich Wolf-Ferrari in seinen späteren Jahren stärker der Instrumentalmusik zu. Wolf-Ferrari litt psychisch schwer unter dem deutschen und italienischen Faschismus. Nach dem 2. Weltkrieg kehrte er in seine Geburtsstadt Venedig zurück, wo er 1948 starb.
Die BSB hatte bereits jahrzehntelang zielstrebig das Werk von Ermanno Wolf-Ferrari, dessen Leben und Schaffen so eng mit der Stadt München verbunden ist, gesammelt, als ihr im Dezember 2000 bei einer Londoner Auktion ein besonders großer Erfolg gelang: Sie ersteigerte einen riesigen Bestand mit eigenhändigen Musik-handschriften des Komponisten mit insgesamt über 3600 Seiten. Damit verfügt die Bayerische Staatsbibliothek nun über eine einzigartige Wolf-Ferrari-Sammlung, die auch viele unbekannte Schätze enthält.
Die Werke von Ermanno Wolf-Ferrari sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.

Zeitschrift für Instrumentenbau

Zeitschrift für Instrumentenbau

Kooperationspartner: Staatliches Institut für Musikforschung - Berlin

Förderung:

Die Zeitschrift für Instrumentenbau wurde von Paul de Wit 1880 in Leipzig begründet und erschien bis 1943 in dessen Verlag. Sie diente als Fachorgan den Herstellern und dem Instrumentenhandel, war aber in ebensolchem Maße Publikationsmedium für die instrumentenkundliche und instrumententechnische Forschung. In der Zeitschrift für Instrumentenbau wurden während der Frühzeit der industriellen Fertigung von Musikinstrumenten neben allen wichtigen Neuerungen und Erfindungen auch solche aus früheren Jahren und Jahrhunderten publiziert. Es gibt für das 19. und für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts keine vergleichbare Veröffentlichung auf dem Gebiet der Musikinstrumente. Neben reinen Textbeiträgen finden sich viele Tabellen, Abbildungen und technische Zeichnungen, zudem zahlreiche Annoncen von Herstellern und Zulieferfirmen.
Die zunehmende Beschäftigung mit Instrumenten und Instrumentenbauern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der heutigen Hersteller, legte die digitale Sicherung und Verfügbarmachung dieser aufgrund des verwendeten schlechten Papiers in höchstem Maß bestandsgefährdeten Quelle nahe. Als Reproduktionsvorlage dient in erster Linie der weltweit vermutlich vollständigste Bestand des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (Berlin), ergänzt aus dem des Deutschen Patent- und Markenamtes (München).
Bände 1-63 (1880/81-1942/43); damit Erscheinen eingestellt

Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift für Instrumentenbau/ Bd. 1.1880/81 - 63.1942/43]

Diverse Musikalien

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V. 3.6.5 | 09.10.2014