Landkarten, Stadtpläne, Ortsansichten, Architekturzeichnungen, Kartogramme, Wasserzeichen

Apian, Philipp: Frühe Ansichten bayerischer Orte und Landschaften

Apian, Philipp: Frühe Ansichten bayerischer Orte und Landschaften

Der Teilnachlass des Kartographen und Mathematikers Philipp Apian (1531-1589) enthält rund 100 Ansichten von Burgen, Schlössern, Klöstern, Orten und Landschaften aus dem Raum des damaligen Herzogtums Bayern. Die Ansichten entstanden im Rahmen der Arbeiten an den 'Bayerischen Landtafeln'.

ArchIcon online - Neuzeitliche Architekturhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

ArchIcon online - Neuzeitliche Architekturhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Förderung:

Mit dem thematisch angelegten Projekt soll der reiche, aber über verschiedene Fonds verstreute Bestand an handschriftlichen Werken zur Architektur und Baugeschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek erstmals in einer geschlossenen Präsentation zugänglich gemacht und nach einheitlichen, materialorientierten Erschließungskriterien verzeichnet werden. Für die Materialauswahl war das Kriterium der Architekturdarstellung ausschlaggebend – in Abgrenzung gegen geographische Ansichten und, den Festungsbau betreffend, gegenüber der Feuerwerkskunst. Als formales Auswahlkriterium galt das Vorhandensein von Illustrationen, abgegrenzt gegen schriftliche Traktate mit nur vereinzelten technisch erläuternden Schemazeichnungen.

Die erste Zusammenstellung der gezeichneten und handschriftlichen Werke zur Architektur und Baugeschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek enthält das handschriftliche Repertorium zum Fach 'Codices iconographici', das Johann Andreas Schmeller 1835 mit dem damaligen Bestand an Bilderhandschriften des 15. bis 20. Jahrhunderts ‚ohne oder allenfalls mit kurzem erklärendem Text’ begründete. Unter den 10 Sachbereichen, die in diesem Repertorium verzeichnet sind, bilden Bilderhandschriften zur Architektur vom 15. bis 20. Jahrhundert eine der größten Gruppen. 16 dieser Handschriften, die in der Zeit bis etwa 1650 entstanden sind, wurden bereits im Rahmen des Projekts CodIcon online (http://codicon.digitale-sammlungen.de) publiziert. Die 89 weiteren Handschriften des 17. bis 20. Jahrhunderts bilden nun den Grundstock des ausschließlich der Architekturdarstellung gewidmeten Projektes ArchIcon, das alle weiteren handschriftlich bzw. in Handzeichnung in der Bayerischen Staatsbibliothek bewahrten Architectonici einbezieht: Das sind 26 Architekturhandschriften aus den Fonds Codices germanici (Cgm), Codices italici (Cod.ital.) und Codices latini (Clm) und 15 thematisch einschlägige Nachlässe.

Der Bestand der Architectonici umfasst die Gruppen:

  • Renaissance-Architekturtheorie
  • Musterentwürfe
  • Festungsbau Theorie und Entwurf
  • Festungsbau Ansicht
  • Zivilbau Entwurf Pläne und Ansicht
  • Stadtansichten und Situationspläne
  • Bautechnik Brücken- und Wasserbau
  • Gartenarchitektur
  • Kirchliche Innenausstattung (Altäre, Epitaphien, Orgeln)
  • Profane Innenausstattung (Pavimenti, Wagners Wohnung)
  • Lehrmaterial (Dacische Altertümer, Gotische Baukunst, Prinzenübungen)

Buchillustrationen zu Vergils Aeneis 1502-1840 (Vergilius pictus digitalis)

Buchillustrationen zu Vergils Aeneis 1502-1840 (Vergilius pictus digitalis)

Kooperationspartner: Prof. Dr. Werner Suerbaum, Griechische und Lateinische, Romanische, Italienische und Slavische Philologie, Sprachen und Kommunikation

Aus allen zwischen 1502 und 1840 erschienenen Ausgaben (Editionen der Opera oder der Aeneis; Übersetzungen) Vergils (P. Vergilius Maro, 70-19 v. Chr.; auch: Vergil, Virgil, Virgile, Virgilio) im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek, die Illustrationen enthalten (etwa 200 von über 500 Vergil-Drucken), wurden die (fast immer schwarz-weißen, nur selten kolorierten) Holzschnitte oder Kupferstiche (sowie direkt zugehörige Textseiten wie Herkunftsangaben für diese Illustrationen) digitalisiert. Außer etwa 2000 Einzelseiten mit Illustrationen aus Ausgaben nur mit figürlichen Frontispizen oder mit kleineren Illustrationszyklen (in der Regel 1 Bild für jedes der 12 Aeneis-Bücher) werden ausgewählte Alte Drucke, die größere Serien von Bildern zu Vergil (mehrere mit 50 und mehr Illustrationen) enthalten, vollständig digitalisiert, so dass auch der unmittelbare Bild/Text-Bezug erkennbar ist. Ein gedrucktes, von Werner Suerbaum erarbeitetes Handbuch von 2008 erschließt diesen Thesaurus an Illustrationen zu Vergil.
Für die vollständig digitalisierten Drucke klicken Sie bitte auf den obigen Projekttitel oder nebenstehende Abbildung. Diejenigen Drucke, von denen lediglich die Illustrationen digitalisiert wurden, lassen sich gesammelt [ hier ] abrufen. Um zu den einzelnen digitalen Objekten zu gelangen, ist dort zuerst die kleine Schachtel ('Objekt') anzusteuern.

CodIcon online:<br />Codices iconographici monacenses

CodIcon online:
Codices iconographici monacenses

Förderung:

Die „Codices iconographici“ bilden die letzte abendländische Handschriftengruppe der BSB, zu der es bis heute keinen gedruckten Katalog gibt. Einziger Zugang ist ein von dem Bibliothekar Johann Andreas Schmeller 1835 angelegtes handschriftliches Repertorium nebst Kreuzregister, das die der Sonderaufstellung entsprechenden Codices, Konvolute und Einzelblätter im Zuge der Neuordnung der damaligen Hofbibliothek verzeichnet. Es wird bis heute fortgeschrieben, da sich der Bestand durch Neuerwerbungen laufend vergrößert.

Diese kultur- und kunsthistorisch einzigartige „Realienkunde“ in Bildern zu diversen Wissensgegenständen ist zwischen dem 15. und dem 20. Jh., mit Schwerpunkt auf dem 16.-19. Jh., entstanden und nachweislich überwiegend über höfische und Privatsammlungen in die Bibliothek gelangt.

Der Fond von zur Zeit etwas über 550 Objekten deutscher, aber auch italienischer, spanisch/portugiesischer und französischer Provenienz gliedert sich in 10 Sachgruppen: Botanik, Zoografie, Geografie, Astronomie, Architektur, Kriegswesen, Heraldik, Kostüme, Bildnisse, Varii. Enthalten sind taxonomische Grundlagenwerke der Pflanzen- und Tierzeichnung nach der Natur, Entwürfe für die topografische Karte von Bayern von Philipp Apian bis zu bedeutenden Portolan-Karten, Entwürfe von Maschinen zum friedlichen und kriegerischen Gebrauch und Kostüm- und Wappenbücher. Unter den Varii verbergen sich eine Reihe von kunsthistorisch bedeutenden Stücken mit Architekturentwürfen von Serlio und seinen Adepten bis zu den Neugestaltern des Königreichs Bayern von Karl Haller von Hallerstein und Friedrich Ludwig Sckell bis zu Friedrich von Gärtner. Herausragend sind das „Kleinodienbuch“ von Hans Mielich, die Vorzeichnungen Joachim Sandrarts zu seiner „Teutschen Academie“ und die Skizzen von Simon Vouet.

Die „Codices iconographici“ wurden im Rahmen eines DFG-Projektes digital erschlossen und stufenweise zugänglich gemacht. Es liegen vor die digitale Publikation des Schmellerschen handschriftlichen Repertoriums in einer Blätterversion, als recherchierbare Transkription in Form einer strukturierten exzerpierenden Abschrift, die mit der digitalen Forschungsdokumentation (Literatur zu den Handschriften der Staatsbibliothek) ist. Hiermit wird der Gesamtzusammenhang der „Codices iconographici“ ersichtlich und zugleich das heterogene Einzelmaterial auffindbar. Die inventarmäßige Neubeschreibung von rund 130 bis um die Mitte des 17. Jhs. datierbaren Objekten, verbunden mit der vollständigen Bild-Digitalisierung der Stücke ist abgeschlossen.

Ankündigung: Demnächst sollen über 600 handgezeichnete Karten mit Einzelsignaturen integriert werden, die aus der Kartensammlung der BSB in den Fonds Codices iconographici transferiert wurden.

Druckgraphische Buchillustrationen des 15. Jahrhunderts - Inkunabeln

Druckgraphische Buchillustrationen des 15. Jahrhunderts - Inkunabeln

Förderung:

Aus 76 meist deutschsprachigen Inkunabeln der Bayerischen Staatsbibliothek wurden unmittelbar vom Original 6377 Seiten mit Illustrationen digitalisiert. In der Mehrzahl handelt es sich um schwarzweiße, gelegentlich aber auch um kolorierte Holzschnitte. Die Digitalisate wurden mit der kunsthistorischen Klassifikation IconClass ikonographisch erschlossen. Die digitalisierten Seiten können über den elektronischen Inkunabelkatalog (BSB-Ink online) aufgerufen werden. Dabei ist auch eine Recherche nach Bildinhalten möglich.

Eckher von Kapfing und Lichteneck, Johann Franz: Grabsteinbuch

Eckher von Kapfing und Lichteneck, Johann Franz: Grabsteinbuch

Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727) ist als emsiger Sammler genealogischer Materialien bekannt geworden. Seit seiner Wahl zum Fürstbischof von Freising (1695) konnte er sich nicht mehr ausschließlich selbst um die ihn interessierenden Projekte kümmern, weshalb er zunehmend Arbeiten delegierte. Es war dabei vor allem Johann Michael von Prey (1690-1747), den er – 1713 als Hof- und Kammerrat sowie Archivar in seine Dienste genommen – mit diesen historischen und genealogischen Forschungsarbeiten beschäftigte.
In diese Zeit der beiderseitigen Zusammenarbeit dürfte das berühmte Grabsteinbuch entstanden sein – eine vom historiographischen Interesse beflügelte Inventarisierung von über 2.000 Grabsteinen in vier Bänden auf 391 Blatt. Auch wenn sich diese Sammlung zum Teil mit Wolfgang Schaumbergers im Auftrag des Fürstbischofs gesammelten Centones stemmatographici (Cgm 2273) überschneidet, liegt der besondere landesgeschichtliche Wert des Werks in der Tatsache begründet, dass in ihm zahlreiche heute im Original verloren gegangene Monumente dokumentiert werden.

Exlibris

Exlibris

Der lateinische Begriff ‚Exlibris’ („aus den Büchern“) bezeichnet meist kleinformatige druckgraphische Blätter, die als Besitzkennzeichen in Bücher eingeklebt werden und den Namen, das Monogramm oder Wappen des Eigentümers oder eine auf ihn bezügliche bildliche Darstellung enthalten. Die ältesten Exlibris stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt die drittgrößte Exlibris-Sammlung in Deutschland. Sie ist nach Vorprovenienzen geordnet und enthält derzeit ca. 39.500 Blätter, die in 19 Teilsammlungen gruppiert sind. Neben Exlibris, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus Bibliotheksbeständen ausgelöst wurden, umfasst sie mehrere Privatsammlungen, die zu späterer Zeit in die Bibliothek gelangten, darunter die Nachlässe des Arztes Josef Klüber (1873-1936) und des Bibliothekars Ernst Freys (1863-1956) sowie die Sammlungen von Rudolf Freiherr von Hoschek (1887-1960), Hans Wanger (*1898/99), Emil Sulger-Gebing (1863-1923) und Aloys Fischer (1880-1937). Die Sammlung ist zum großen Teil in einem Kartenkatalog der Exlibris-Eigner und Künstler erschlossen, der im Lesesaal der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke benutzt werden kann.

Die aus dem Altbestand der Bayerischen Staatsbibliothek stammenden Exlibris werden in den Teilsammlungen Exlibris 1-3 aufbewahrt. Die Sammlung Exlibris 2 umfasst etwa 600 Exlibris bayerischer Klöster, darunter viele in mehreren Exemplaren. Um Material für die Provenienzforschung bereitzustellen, werden diese Klosterexlibris in digitalisierter Form zugänglich gemacht. Die angegebenen W-Nummern beziehen sich auf Friedrich Warnecke: Die deutschen Bücherzeichen (Ex-Libris) von ihrem Ursprunge bis zur Gegenwart. Berlin 1890.

Über die Geschichte der Sammlung informiert: Dieter Kudorfer: Das Exlibris als privates Sammelgut und die Exlibris-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, in: Bibliotheksforum Bayern 11 (1983), S. 64-76.[PDF 3.6 MB]


Fotoarchiv Hoffmann

Fotoarchiv Hoffmann

Förderung:

Anfang 1993 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek mit finanzieller Unterstützung der DFG aus Mitteln des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft das Zeitgeschichtliche Bildarchiv Heinrich Hoffmann (Fotograf von Adolf Hitler). Diesem Archiv kommt als zeitgeschichtliche Quelle eine große Bedeutung zu. Durch gezielte Ankäufe wird das Angebot des Fotoarchivs Hoffmann ständig erweitert. Die Katalogisierung des Archivs konnte Ende 2000 abgeschlossen werden. Die über 66.000 Bilder stehen auf einer zur Zeit nur internen Datenbank der Abteilung zur Verfügung. Auf die Katalogisate kann über Personennamen, Orte, Körperschaften und Ereignisse zugegriffen werden. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts wurden alle Fotografien gescannt, mit den Katalogisaten verknüpft und ins Netz gestellt. Zugleich stehen die Bilder in optimaler Qualität über einen separaten Rechner zur Verfügung. Bei einer gezielten Bestellung können sie via E-Mail, Diskette oder CD-ROM digital verschickt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Daten in Fotoqualität auszudrucken und den Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Furtmeyr, Berthold: Buchmalerei der Renaissance

Furtmeyr, Berthold: Buchmalerei der Renaissance

Kooperationspartner: Amt für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg
Staatlichen Bibliothek Regensburg
Universitätsbibliothek Augsburg

Der Regensburger Künstler Berthold Furtmeyr (nachgewiesen 1460 - 1501) und seine Werkstatt bildeten zu ihrer Zeit eines der wichtigsten Zentren der Buchmalerei im süddeutschen Raum. Ihre reichen Buchausstattungen - wertvollste Luxuswaren für hohe kirchliche und weltliche Würdenträger - begeistern bis heute durch ihre virtuose Farbgestaltung und ihren schier unerschöpflichen Reichtum an Variationen und Details. Im Rahmen des „Schwerpunkts Regensburg“ in der Bayerischen Landesbibliothek Online bildet die Bereitstellung der Werke Furtmeyrs und seines Umfelds einen weiteren wichtigen Schritt zur Abrundung des Angebots der BLO. Die Handschriften, die normalerweise wegen ihrer Kostbarkeit und Fragilität selbst Forschern nur eingeschränkt zugänglich sein können, stehen damit als Volldigitalisate für die uneingeschränkte weltweite Nutzung von jedem internetfähigen PC zum Blättern oder als Download zur Verfügung.

Texte zu Furtmeyr und zu den einzelnen Handschriften geben dabei dem Benutzer Hinweise und Orientierung. Sie richten sich dabei vor allem an jene Besucher, denen eigenes Spezialwissen zur Buchmalerei Furtmeyrs fehlt. Das Angebot umfasst zur Zeit siebzehn Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, die 2010 am Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) digitalisiert wurden. Darunter befindet sich auch das fünfbändige, von Furtmeyr 1481/82 illuminierte Missale für die Salzburger Fürstbischöfe, das als sein Hauptwerk angesehen werden kann. Daneben präsentiert das Angebot auch die Furtmeyr-Bibel der Universitätsbibliothek Augsburg. Außerdem verlinkt es auf weitere Digitalisate der Werke Furtmeyrs im WorldWideWeb wie dem Heidelberger Schicksalsbuch (Universitätsbibliothek Heidelberg) und der Londoner Furtmeyr-Bibel (British Library). So entsteht ein zentraler digitaler Knotenpunkt zum Werk Furtmeyrs, der ebenso für intensive kunst- und kulturhistorische Forschung geeignet ist, wie es zu optischen Entdeckungsreisen in das Werk des Künstlers einlädt.
Eine Erweiterung des Angebots um weitere Digitalisate befindet sich in Planung.

Historische Karten von Bayern

Historische Karten von Bayern

Förderung:
Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Die Bayerische Staatsbibliothek hütet einen umfangreichen Schatz an historischen Karten aus aller Welt. Davon dokumentieren zahlreiche Kartenblätter die politische, wirtschaftliche und räumliche Entwicklung Bayerns. Die ältesten Karten stammen aus dem 16. Jahrhundert, der Schwerpunkt der Sammlung liegt im 19. Jahrhundert. Die BLO veröffentlicht an dieser Stelle eine Auswahl der schönsten und wertvollsten Exemplare aus diesem Bestand. Das Angebot wird laufend erweitert.

Imagines mortis

Imagines mortis

Eine vielfältige und einzigartige Sammlung makabrer Totentanzdarstellungen vereint sich in den ‚Imagines mortis’. Die ersten Totentänze traten im 14. Jh. in Form von Wandgemälden und Monumentalwerken auf. Mit Erfindung des Buchdruckes wurden die durch Verse ergänzten Darstellungen europaweit verbreitet. Dabei variiert das typische Motiv der mit lebenden Menschen aller Stände tanzenden Skelette zwischen einem wilden Tanz und einem geschrittenen Reigen.

Die ‚Imagines mortis’ umfassen insgesamt ca. 180 Werke der Totentanzliteratur. Einigen dieser Werke wurden in Auswahl digitalisiert.

Karten und Pläne

Karten und Pläne

Digitale Bereitstellung von Karten, Stadtplänen, Ortsansichten und Atlanten, überwiegend aus dem Altbestand bis etwa 1900. Das Material umfasst die Signatur Mapp. und die Standortbezeichnung Hbks.

Kartogramme und Diagramme zur Statistik Bayerns

Kartogramme und Diagramme zur Statistik Bayerns

Kooperationspartner: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung

Die um 1880 zusammengeführte Sammlung enthält Karten und Diagramme zur Statistik Bayerns aus den Jahren 1862 bis 1879. Sie veranschaulichen Sachverhalte wie Demographie, Landwirtschaft, Kriminalität oder Schulwesen.

Wasserzeichen-Informationssystem der deutschen Handschriftenzentren

Wasserzeichen-Informationssystem der deutschen Handschriftenzentren

Förderung:

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationssprojekts ist der Aufbau eines gemeinsamen Informationssystems für Wasserzeichen in den DFG-Handschriftenzentren, in das digitalisierte Abbildungen von Wasserzeichen mit ihren Metadaten (Motiv, Beschreibort, Trägerhandschrift etc.) dezentral eingegeben werden können. Das System standardisiert den Aufbau und die Verwaltung einer digitalen Wasserzeichensammlung und macht diese über einen zentralen Zugang im Internet für die Wissenschaft nutzbar. Projektpartner sind neben dem Landesarchiv Baden-Württemberg (LABW) die Württembergische Landesbibliothek (WLB) Stuttgart, die Bayerische Staatsbibliothek München (BSB), die Universitätsbibliothek Leipzig (UBL), die Staatsbibliothek zu Berlin (Handschriftenabteilung) (SBB), die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig (DNB) mit der umfangreichen Wasserzeichensammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sowie die Kommission für Schrift- und Buchwesen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien (ÖAW).

Für die Darstellung im Internet wurde ein frei zugängliches Online-Präsentationssystem entwickelt. Unter der Internetadresse www.wasserzeichen-online.de sind bisher rund 103.000 digitalisierte Abbildungen von Wasserzeichen mit ihren Metadaten erfasst. In der zweiten Projektphase (2012-14) werden weitere 28.000 Zeichen aus bislang nicht erschlossenen Sammlungen hinzu kommen. Homogene Erschließung und ständige Erweiterung machen WZIS damit zu einer zentralen Datenbank für die Wasserzeichenforschung. Die Erschließung im Verbund hat weiterführendes Potential, denn neben der Handschriftenkunde hat die Wasserzeichenexpertise in vielen geisteswissenschaftlichen Disziplinen ihren festen Bestandteil, etwa in der Philologie, der Geschichtswissenschaft, der Kunstwissenschaft, der Musikwissenschaft oder der Buchwissenschaft. Auch für Restaurierungsanliegen und den Antiquariatshandel liefert die Untersuchung und Interpretation von Wasserzeichen wichtige Erkenntnisfortschritte. Die Datenbank ebnet den Weg zu einer fächer- und institutionenübergreifenden Verständigung über Fragen der Erschließung, Dokumentation und Auswertung von Wasserzeichen.

Im Teilprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek werden einerseits Durchzeichnungen und Durchreibungen von Wasserzeichen, die seit Mitte der 1990er Jahre im Rahmen verschiedener Projekte des DFG-geförderten Handschriftenerschließungszentrums der BSB entstanden sind, und andererseits mit einer Wärmekamera erstellte Digitalaufnahmen (Thermografien) aus Drucken des 15. Jahrhunderts in WZIS zugänglich gemacht. Die Durchzeichnungen stammen überwiegend aus Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, bearbeitet wurden aber auch Bestände anderer bayerischer Bibliotheken (u.a. der Universitätsbibliotheken Augsburg und Eichstätt sowie des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg). Umfangreiche Dokumentationen von Wasserzeichen wurden insbesondere bei der Katalogisierung der lateinischen Handschriften des Regensburger Benediktinerklosters St. Emmeram und von Handschriften Augsburger Provenienz sowie der griechischen, deutschsprachigen und illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek angelegt. Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung und Katalogisierung von etwa 90 Blockbüchern in bayerischen Sammlungen (vgl. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/xylographa) wurden alle Wasserzeichen der Blockbücher mittels Thermografie aufgenommen und in WZIS eingestellt. In der zweiten Projektphase werden Thermografie-Aufnahmen von Wasserzeichen aus Inkunabeln der Bayerischen Staatsbibliothek erstellt, die bereits in einem Digitalisierungsprojekt im Internet zugänglich gemacht wurden (vgl. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1157526886). Dabei werden primär datierte Inkunabeln im Folioformat ausgewertet, die aus Druckorten im süddeutschen Raum stammen (v.a. Augsburg und Nürnberg, aber auch Bamberg, Eichstätt, Memmingen, Passau, München, Regensburg, Ingolstadt, Lauingen, Ulm).

Weitere Informationen: http://www.wasserzeichen-online.de/wzis/projekt/index.php

Diverse Landkarten, Atlanten & kartographische Literatur

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Diverse Landkarten, Atlanten & kartographische Literatur ohne den Kontext bestimmter Sammlungen.

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V. 3.6.2 | 16.09.2014