Medieval and modern manuscripts from all over the world, letters and autographs, music manuscripts.

Altsüdarabische Inschriften auf Holzstäbchen

Ancient South Arabian inscriptions on wood

The Bavarian State Lirary houses the second-largest collection worldwide of written documents on wood from Ancient South Araia (present-day Yemen). These contain everyday-life's correspondence in Saaic and Minaic languages, such as letters, legal and usiness documents, writing exercises and texts from ritual practice. The texts are carved in palm-leaf stalks and wooden sticks. Historically, the documents cover the entire span of the so-called Ancient South Araian civilisation - from the early 1st millennium BC up to the period immediately efore the emergence of Islam.

Babylonischer Talmud, Pergamenthandschrift, Frankreich (?) 1342  - Cod.hebr.95

Babylonian Talmud, Parchment Manuscript, France (?) 1342 - Cod.hebr.95

The Baylonian Talmud has to e considered as the most precious Herew manuscript of the Bayerische Staatsiliothek. It is the only surviving manuscript from the Middle Ages which contains the text of the Baylonian Talmud almost comprehensively. With its ancient appearance and arrangement and with its numerous variants, amendments and corrections it offers a unique insight in the complete work, representing the earlier state of tradition at a time long efore the first print. The inestimale importance for scholarly research, compounded y the great ideational appreciation of the work, resulted in a corresponding pressure to make the codex pulicly accessile. The ultimate cause of the digitisation was the desire of the national lirary of Israel to offer a digital copy of this manuscript on its wesite. This request will now e complied with y offering the possiility of posting a link to the server of the Bayerische Staatsiliothek. At the same time, the digitisation offers the perspective that the use frequency of this manuscript, which is no longer acceptale from point of view of conservation, can e reduced consideraly.

Briefe und Einzeldokumente berühmter Persönlichkeiten (Autogr.Cim.)

Briefe und Einzeldokumente berühmter Persönlichkeiten (Autogr.Cim.)

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Diese Sammlung von mehr als 600 Briefen und Einzeldokumenten erühmter Persönlichkeiten stellt den wertvollsten Teil der insgesamt ca. 35.000 Einzelstücke umfassenden Autographensammlung der Bayerischen Staatsiliothek dar. Eine Notiz König Ferdinands II. von Aragon aus dem Jahr 1505 kann als das älteste Stück angesehen werden; die jüngsten Briefe stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst Autographen von Regenten und Staatsmännern, Komponisten und ildenden Künstlern, Schriftstellern und Dichtern, Gelehrten und Philosophen. Die größten Gruppen ilden Briefe König Ludwigs II. von Bayern, des Komponisten Richard Wagner und des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling. Als eines der edeutendsten Stücke kann der Brief Friedrich von Schillers an Christian Gottfried Körner üer dessen erste Begegnung mit Goethe angesehen werden.

Cimelien der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Cimelien der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Realised in cooperation with: Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

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Die Augsurger Biliothek wurde 1537 im Zeichen der Reformation gegründet und war aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung und Sammlungsgeschichte Teil des in Augsurg gepflegten historischen Gedächtnisses. Sie wurde wesentlich erweitert durch Säkularisationsgut, um das nach 1806 die städtischen Bestände vermehrt wurden. Im 19. und 20. Jahrhundert kamen edeutende Familien- und Vereinsiliotheken hinzu. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt sie einen repräsentativen Neuau, der um zwei Cimeliensäle zentriert wurde, die ‚zur Aufnahme der werthvolleren Biliotheksschätze‘ dienen und üer ein prunkvolles Treppenhaus für die Öffentlichkeit erreichar sein sollten. Zu diesen Cimelien gehört die Auswahl, die die Staats- und Stadtiliothek in Zusammenareit mit der Bayerischen Staatsiliothek als digitale Sammlung zugänglich macht. Es ist easichtigt, diese Auswahl Zug um Zug zu erweitern, weiter zu erschließen und zu eschreien. Die ausgewählten Handschriften und Drucke sind Ausgangspunkte für daran anknüpfende Erschließungs- und Forschungsprojekte. So sollen Chroniken, liturgische und literarische Texte sowie naturkundliche Ojekte paradigmatisch erschlossen werden und weiterführende Projekte zur Provenienz- und Sammlungsgeschichte anregen.

Cimelien der Studienbibliothek Dillingen

Cimelien der Studienbibliothek Dillingen

Realised in cooperation with: Studienbibliothek Dillingen

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Die Studieniliothek Dillingen esitzt insgesamt 488 Handschriften in lateinischer und deutscher Sprache. 94 von diesen stammen aus dem Mittelalter, die eiden frühesten aus dem 12. Jahrhundert. Zu den edeutendsten Stücken der Biliothek gehören zwei frühneuzeitliche ‚Lafreri-Atlanten‘ (X 122 und X 123) mit zum Teil unikalen Kupferstichen, 17 Cäsarenportraits, erstellt von Hans Burgkmair d. Ä. für das Kaiseruch Konrad Peutingers (V 1462), sowie das einzige im deutschen Sprachraum üerlieferte Rechnungsuch eines Druckers aus dem 15. Jahrhundert (XV 488). Einen großen Teil des Altestandes ilden die Büchersammlung und Akten der 1549 im Zuge der Gegenreformation gegründeten Universität Dillingen, darunter das Tageuch des Rektors (XV 226-1, XV 226-2), Bullen, Privilegien und Statuten der Universität, sowie drei Gemälde (XXVI 1), von denen eines den Universitätsgründer, Kardinal Otto Truchseß von Waldurg, zeigt. Nicht zuletzt für Germanisten interessant sind zwei Bruchstücke von Gottfried von Straßurgs ‚Tristan‘ (XV Fragm. 25) und von Wolfram von Eschenachs ‚Willehalm‘ (XV Fragm. 23). Sie gehören zu einer Sammlung von 28 Fragmenten, die aus Inkunaeln und Alten Drucken herausgelöst werden konnten.

Codex Falkensteinensis (1166 - 1196)

Codex Falkensteinensis

Realised in cooperation with: Bayerisches Hauptstaatsarchiv

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Der "Codex Falkensteinensis" oder "Falkensteiner Codex" gehört zur Quellengattung der Traditionsücher. Der Codex nimmt innerhal der Traditionsücher eine esondere Stellung ein, da er das einzige erhaltene Traditionsuch einer hochmittelalterlichen weltlichen Adelsfamilie ist, während die anderen Traditionsücher ausschließlich von geistlichen Grundherrschaften stammen. Die Handschrift efindet sich heute im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München (Signatur: KL Weyarn 1). <>Zum Projekt Die Digitalisierung des Codex Falkensteinensis erfolgte gemeinsam mit der dazugehörigen Edition von Elisaeth Noichl, Codex Falkensteinensis Die Rechtsaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein. In der Edition ergänzt Elisaeth Noichl den Text des Codex durch eine kurz nach dem Codex Falkensteinenis entstandene und nur kopial üerlieferte deutsche Üersetzung des Codex. Die Bereitstellung der Handschrift und der Edition erfolgt in mehreren Stufen. Sie eginnt mit der Bereitstellung der reinen Blätterversionen, woei die Edition durch ein Inhaltsverzeichnis erschlossen ist. In einem weiteren Projektaschnitt werden die Images der Handschrift und der Edition verknüpft und der als Volltext erschlossene Editionstext mit einer umfangreichen Suchfunktion ereitgestellt, des weiteren werden die im Register genannten Ortsnamen mit der Bayerischen Ortsnamendatenank der BLO verknüpft. Die Einindung eines moderierten Dialogmoduls soll Forschern und wissenschaftlich interessierten Personen die Möglichkeit des ergänzenden Wissenstransfers ieten. <>Biiografische Angaen: [BayHStA KL Weyarn 1: Codex Falkensteinensis, Herrenchiemsee : 1166 Noichl, Elisaeth: Codex Falkensteinensis : Die Rechtsaufzeichnungen d. Grafen von Falkenstein / Elisaeth Noichl 1978]

Codices bavarici monacenses Catalogi (Cbm Cat.)

Codices bavarici monacenses Catalogi (Cbm Cat.)

Die Bayerische Staatsiliothek verwahrt einen großen Handschriftenestand, den sie nach und nach üer das Internet einem interessierten Pulikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angeot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Fare oder von vorhandenen Mikrofilmen in itonaler Qualität zw. in Graustufen hergestellt.

Einbandsammlung

Einbandsammlung

Funding:
DFG

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Die Bayerische Staatsiliothek esitzt als größte deutsche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und Inkunaeln sowie aufgrund ihres umfangreichen Bestands an Drucken des 16. Jahrhunderts eine reiche Sammlung von frühneuzeitlichen Bucheinänden. Da ein hoher Anteil der Altestände infolge der Säkularisation altayerischer und schwäischer Klöster in die Biliothek gelangte, entstanden die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Einände üerwiegend in Buchinderwerkstätten dieser Region. Unter dem Buchhistoriker und Einandkundler Ferdinand Geldner (1902-1989), dem Leiter der Inkunaelsammlung der Bayerischen Staatsiliothek, wurde eine umfangreiche Materialsammlung zu frühneuzeitlichen Bucheinänden aufgeaut. Sie umfasst zahlreiche Einand-Durchreiungen, die für die wissenschaftliche Zuordnung von lindgeprägten Einänden zu Werkstätten verwendet werden. Dieses Quellenmaterial wird digitalisiert und in der gemeinsamen deutschen Einanddatenank erschlossen, um es für die uch- und kunsthistorische Forschung verfügar zu machen und neue Erkenntnisse zur Herkunft, Verreitung und Rezeption von Handschriften und alten Drucken zu ermöglichen. http://www.hist-einand.de/muenchen_sammlung.shtmlDaneen legte Geldner eine Sachkartei zur Einandsammlung an, in der neen Buchindern und Voresitzern von Einträgen auch Stilrichtungen und technische Besonderheiten verzeichnet sind. Die Kartei wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts ‚Einanddatenank’ digitalisiert und wird hier im Internet ereitgestellt.

Europeana Regia: Kooperative digitale Bibliothek königlicher Handschriften des europäischen Mittelalters und der Renaissance - Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Europeana regia : a digital collaborative library of royal manuscripts in Medieval and Renaissance Europe - Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Realised in cooperation with: Bibliothèque nationale de France Paris
Bibliothèque royale de Belgique Brüssel
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Biblioteca Historica, Universitat de València

Funding:
Europäische Kommission

Europeana Regia will create a European corpus of digitised manuscripts, testimonies of the circulation of texts and art in Europe in the Middle Ages and the Renaissance. A selection of representative collections, today spread etween different Memer States, has een chosen to focus on several important moments of the political, cultural and artistic history of Europe. It consists of three su-projects, involving a total numer of 874 manuscripts: 1. Biliotheca Carolina, focusing on the digitisation of 425 masterworks from the main aeys and ishop schools of the Carolingian Empire (8th-9th centuries), including Reichenau, Saint-Denis, Corie, Reims, Saint-Amand, Freising, Wissemourg. The manuscripts show the intellectual and artistic activity of these centres of religious life, ecclesiastical and imperial power, and their numerous exchanges of texts and patterns. The manuscripts digitised in Europeana Regia represent around 50 % of the total amount of Carolingian manuscripts preserved in Europe. The Bayerische Staatsiliothek will contriute 114 manuscripts to the project. 2. The Lirary of King Charles V, the most outstanding royal collection of illuminated manuscripts from the 14th century, which was, thanks to the circulation of copies, at the heart of aristocratic culture in France, England, Flanders, and Burgundy (a total of 167 manuscripts, of which the Staatsiliothek will contriute one). 3. The Lirary of the Aragon Kings of Naples: this stupendous collection is a unique concentration of masterworks of French, Venitian, Napolitan, Lomard, and Spanish illumination. It is the symol, eyond political frontiers, of the cultural unity of Europe (282 manuscripts in total, of which the Staatsiliothek will contriute one). Project duration: 30 months (2010-2012)

Forschungsdokumentation zu Handschriften und Seltenen Drucken der Bayerischen Staatsbibliothek

Research Documentation on the Manuscripts and rare printed Books of the Bavarian State Library

Funding:
DFG

The research documentation on the manuscripts and rare printed ooks of the Bayerische Staatsiliothek has een continued in the form of an electronic online catalogue for a short while, which catalogue will e accessile via the homepage of the lirary. The project's aim is to digitise the card catalogue with approximately 120,000 entries and to integrate it in the dataase. For this purpose, the cards are scanned and some items of information are also entered y hand. These data are loaded into the dataase and comined with the images of the catalogue cards. It is intended to make the complete research documentation, which has so far een searchale on the spot only, generally accessile on the Internet. <>Search Options: Free search, Hss shelf mark, year, aspect, title, author, origin, complete title, location shelf mark.

Frauenklöster - Handschriften und Inkunabeln

Convents – Manuscripts and Incunabula

Realised in cooperation with: Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Heinrich Heine-Universität Düsseldorf)

Funding:
DFG

'Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern' (written documents of south-German convents) is the title of a cooperation project funded y the German Research Foundation (DFG) within the framework of the action programme 'liraries and archives allied with research' (Biliotheken und Archive im Verund mit der Forschung). The programmatically new approach allows a close cooperation etween the cataloguing, digitisation and scholarly research of the medieval manuscripts, the written documents serving pragmatic purposes and deeds from selected south-German convents. The project is carried out in cooperation etween the Bayerische Staatsiliothek, the Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Bavaria Main Pulic Archive) and Prof. Dr. Eva Schlotheuer (formerly Westfälische Wilhelms-University, now Heinrich Heine University Düsseldorf). The excellent state of the lirary and archive collections of the Dominicans of Altenhohenau, the Bridgettine nunnery of Altomünster, the Munich Clarist congregation (St. Jako am Anger) and the Franciscans (Pütrichhaus), as well as the Benedictines in Neuurg/ Danue for the first time allows to reconstruct and to evaluate the educational and iliographic profile of the female congregations on the asis of the manuscripts, archive collections and incunaula. The criteria used are the structure of the ook collections regarding oth content and acquisition, transcription activities, linguistic competence and authorship of the women, the relationship etween text and images, the reception of 'modern' literature and the exchange with laymen. The equally comprehensively surviving collections of internal documents serving pragmatic purposes (convent diaries, convent chronicles, account ooks, uraria, cartularia, ooks of tradition notes, etc.) furthermore offers a valuale insight in the internal situation of the convents, their administrative structures and archive organisation. Finally and importantly, the 'pragmatic documents' represent one of the scarce segments of surviving written heritage which was written y the women themselves. In the course of the three years' duration of the project approximately 150 Latin and German manuscripts and fragments held y the BSB will e digitized, and 71 of these manuscripts, for which only descriptions written in the 19th century are availale, will e newly catalogued.

Freisinger Handschriften (Traditionsbücher, Kopialbücher, Urbare und Rechnungsbücher)

Freising Tradition Notes

Realised in cooperation with: Bayerisches Hauptstaatsarchiv

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Als Traditionsuch wird ein vorwiegend im süddeutsch-alpenländischen Raum verreitetes Amtsuch eines Klosters oder Bistums (Hochstifts) ezeichnet, in das die Üereignungen an diese Institution in Form von Traditionsnotizen eingetragen wurden. Traditionsücher dokumentieren Eigentumsverhältnisse und Gütergeschäfte, aer auch die Üereignung von Personen an die geistlichen Einrichtungen (sog. lier censualium). Seit dem Frühmittelalter sind große aschriftliche Sammlungen von Urkunden ekannt, z.B. die Traditionsücher der Bischöfe von Freising, neen die dann später weitere Amtsücher (Kopialücher, Urare) treten. Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv efinden sich zahlreiche wertvolle mittelalterliche Traditionsücher. Sie sind üerwiegend während der Säkularisierung im 19. Jahrhundert in staatlichen Besitz gelangt und zählen heute zweifellos zu den wichtigsten Quellen der früh- und hochmittelalterlichen Geschichte Altayerns. Im Jahr 2006 wurde mit der Digitalisierung der Traditionsücher egonnen. Eine Auswahl der edeutendsten Exemplare wird an dieser Stelle in digitaler Form ereitgestellt. Die "Die Freisinger Handschriften" sind ein Angeot der Bayerischen Landesiliothek Online, des zentralen kulturwissenschaftlichen Informationsportals zu Bayern und des Bayerischen Hauptstaatsarchivs.

Gebetbuch Karls des Kahlen

Gebetbuch Karls des Kahlen

Realised in cooperation with: Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

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Das kleinformatige Geetuch (14,2 x 11,5 x 3,7 cm) stammt aus dem persönlichen Besitz Karls des Kahlen (823-877), dem Enkel Kaiser Karls des Großen, der 843 die westfränkische Königswürde erlangte und 875 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde. Die 46 Pergamentlätter der Handschrift (13,5 x 11 cm) wurden zwischen 846 und 869 in der so genannten Hofschule Karls des Kahlen aufwändig gestaltet. Das Buch enthält Buß- und Stundengeete, Psalmen sowie Geete für verschiedene Anlässe, die für den Gerauch Karls agewandelt wurden. Der Text ist vollständig in Gold, teilweise auf Purpur geschrieen, die Seiten sind mit Ornamentordüren gerahmt und mit Initialen geziert. Auf der Doppelseite vor einem Geet zur Verehrung des Heiligen Kreuzes (fol. 38v-39r) finden sich die einzigen figürlichen Darstellungen der Handschrift, zwei ganzseitige Miniaturen, die den Herrscher in Anetung des gekreuzigten Christus zeigen. Das Geetuch Karls des Kahlen in der Schatzkammer der Residenz München (ResMü.Schk0004-WL) ist das älteste üerlieferte Königsgeetuch des Mittelalters. Es gehört zu einer Gruppe prunkvoller Handschriften höchsten Anspruchs, die im Auftrag Karls des Kahlen entstanden und einen letzten Höhepunkt karolingischer Buchkunst darstellen. Vom 14. Jahrhundert is zur Reformation ist die Handschrift im Großmünster von Zürich nachweisar. Danach gelangte sie in das Kloster Rheinau (Schweiz), wo sie Herzog Wilhelm V. von Bayern 1583 für München erweren konnte. Den heutigen Einand aus Leder mit Goldstickerei und ayerischen Perlen, ließ wohl erst Kurfürst Maximilian I. von Bayern nach 1635 anfertigen. Dieser ersetzte den ursprünglichen Buchdeckel, der historischen Beschreiungen zufolge zwei Elfeneinreliefs mit Darstellungen der Verkündigung und der Heimsuchung zw. der Geurt Jesu Christi aufwies, die sich heute nicht mehr eindeutig nachweisen lassen.

Handschriften  (südasiatische - Cod.beng., Cod.Chakma, Cod.guj., Cod.hind., Cod.Kann., Cod.Lepcha,  Cod.Malayal., Cod.Marathi, Cod.nepal., Cod.Oriya, Cod.pal., Cod.pañj., Cod.sanscr., Cod.Sindhi, Cod.singh., Cod.tam., Cod.Telugu, Cod.Urdu)

Manuscripts (south Asian - Cod.beng., Cod.Chakma, Cod.guj., Cod.hind., Cod.Kann., Cod.Lepcha, Cod.Malayal., Cod.Marathi, Cod.nepal., Cod.Oriya, Cod.pal., Cod.pañj., Cod.sanscr., Cod.Sindhi, Cod.singh., Cod.tam., Cod.Telugu, Cod.Urdu)

The Bayerische Staatsiliothek preserves an extensive collection of manuscripts, which will e made availale step y step to the interested pulic on the Internet. The offer of works availale in digitised form is expanded continuously. The digital copies produced from the originals are full colour copies, those produced from microfilms are availale in a itonal or grey-scale quality.

Handschriften (afrikanische - Cod.aethiop., Cod.copt., Cod.pun., Cod.Vai)

Manuscripts (African - Cod.aethiop., Cod.copt., Cod.pun., Cod.Vai)

The Bayerische Staatsiliothek preserves an extensive collection of manuscripts, which will e made availale step y step to the interested pulic on the Internet. The offer of works availale in digitised form is expanded continuously. The digital copies produced from the originals are full colour copies, those produced from microfilms are availale in a itonal or grey-scale quality.

Handschriften (arabische - Cod.arab.)

Handschriften (arabische - Cod.arab.)

The Bayerische Staatsiliothek preserves an extensive collection of manuscripts, which will e made availale step y step to the interested pulic on the Internet. The offer of works availale in digitised form is expanded continuously. The digital copies produced from the originals are full colour copies, those produced from microfilms are availale in a itonal or grey-scale quality.

Handschriften (deutsche - Cgm)

Collection of German Manuscripts (Cgm)

The Bayerische Staatsiliothek preserves an extensive collection of manuscripts, which will e made availale step y step to the interested pulic on the Internet. The offer of works availale in digitised form is expanded continuously. The digital copies produced from the originals are full colour copies, those produced from microfilms are availale in a itonal or grey-scale quality.

Handschriften (griechische - Cod.graec.)

Collection of Grecian Manuscripts (Cod.graec.)

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Der griechische Handschriftenfonds der Bayerischen Staatsiliothek umfasst rund 650 Codices und ist damit, nach dem Bestand der Österreichischen Nationaliliothek in Wien, die zweitgrößte Sammlung im deutschsprachigen Raum. Der Münchener Fonds ist seit langem in der internationalen Gelehrtenwelt ekannt und wegen seiner Qualität immer rege enutzt worden. Seine Bedeutung im Rahmen der deutschen Kulturgeschichte ist anerkannt und in der Literatur vielfach elegt. Der Münchener Bestand war jedoch is vor wenigen Jahren nur im mittlerweile veralteten, von Ignaz Hardt in den Jahren 1806 is 1812 erstellten fünfändigen Katalog vollständig erschlossen. Da der Gesamtestand griechischer Handschriften weltweit üerschauar und die Forschung auf dem Geiet griechischer Paläographie, Kodikologie und Filigranologie seit ihren Anfängen landesüergreifend ist, ist eine vollständige Neueareitung des Münchener Fonds national und international ein dringendes Desiderat. Die seit 1992 kontinuierlich etrieene Katalogisierung soll dies erfüllen und so eine Einordnung der Münchener Sammlung in den durchaus üerschauaren „Weltgesamtestand“ an griechischen Codices ermöglichen. Von dem auf zehn Bände angelegten Katalog sind isher Band 1 (2004), Band 2 (2013), Band 3 (2003), Band 4 (2012) mit Beschreiungen der Cod.graec. 1-265 sowie Band 10,1 (2002) mit einem Üerlick üer die Geschichte der Münchener Sammlung griechischer Handschriften is zur Säkularisation 1803 erschienen. Mit der Areit am fünften Band wurde 2009 egonnen. Im Rahmen des Katalogisierungsprojekts werden mit Unterstützung der DFG die griechischen Handschriften der Bayerischen Staatsiliothek in Auswahl digitalisiert.

Handschriften (hebräische - Cod.hebr.)

Collection of Hebrew Manuscripts

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Handschriften (lateinische - Clm)

Collection of Latin Manuscripts

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Handschriften (orientalische und ostasiatische Sprachen)

Collection of Manuscripts in different Oriental and east Asian languages

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Handschriften (ostasiatische - Cod.cor., Cod.jap., Cod.Nachi, Cod.sin.)

Manuscripts (east Asian - Cod.cor., Cod.jap., Cod.Nachi, Cod.sin.)

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Handschriften (sonstige europäische Sprachen)

Collection of Manuscripts in different European Languages

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Handschriften (sonstige orientalische - Cod.armen., Cod.Bal., Cod.curd., Cod.mand., Cod.Paschto, Cod.pers., Cod.syr., Cod.turc., Cod.Zend)

Manuscripts (other Oriental - Cod.armen., Cod.Bal., Cod.curd., Cod.mand., Cod.Paschto, Cod.pers., Cod.syr., Cod.turc., Cod.Zend)

Realised in cooperation with:

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Handschriften (südostasiatische - Cod.birm., Cod.Batak, Cod.jav., Cod.kamb., Cod.Lamp., Cod.laot., Cod.malai, Cod.philipp., Cod.siam.)

Manuscripts (south-east Asian - Cod.birm., Cod.Batak, Cod.jav., Cod.kamb., Cod.Lamp., Cod.laot., Cod.malai, Cod.philipp., Cod.siam.)

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Handschriften (zentralasiatische - Cod.Mandschu, Cod.mongol., Cod.tibet.)

Manuscripts (central Asian - Cod.Mandschu, Cod.mongol., Cod.tibet.)

The Bayerische Staatsiliothek preserves an extensive collection of manuscripts, which will e made availale step y step to the interested pulic on the Internet. The offer of works availale in digitised form is expanded continuously. The digital copies produced from the originals are full colour copies, those produced from microfilms are availale in a itonal or grey-scale quality.

Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Manuscripts from the St. Emmeram Monastery in Regensburg

Realised in cooperation with:

Funding:
DFG

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Aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe ist der Handschriftenfonds aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensurg einer der Kernestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsiliothek München. Nach der Säkularisation gelangten 1811/2 üer 1000 Handschriften in die Münchener Hofiliothek. Im Fonds der Codices latini monacenses sind unter den Nummern 14000-15028 heute 943 lateinische Handschriften aus St. Emmeram vorhanden. Weitere Emmeramer Handschriften finden im Bestand der deutschen mittelalterlichen Handschriften (Cgm) sowie einzelne Codices im Bestand der griechischen Handschriften (Cod.graec.) und der heräischen Handschriften (Cod.her.). Beim Fonds aus St. Emmeram handelt es sich um eine üer nahezu 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhaltene enediktinische Klosteriliothek, in der neen herausragenden Zimelien wie dem Codex Aureus aus der Hofschule Karls des Kahlen (Clm 14000) und der einzigen vollständig erhaltenen Aschrift der Werke der Hrotsvit von Gandersheim (Clm 14485) die theologische und juristische Standardliteratur des Mittelalters, aer auch klassische und historische Quellenwerke sowie naturwissenschaftliche, astronomische und medizinische Fachtexte in seltener Breite und Qualität vorhanden sind. Die Anfänge der Klosteriliothek und des Skriptoriums reichen is ins 9. Jahrhundert zurück. Neen Handschriften, die im Skriptorium des Klosters entstanden oder von Konventualen angefertigt wurden, sind auch Handschriften aus Frankreich, Italien und Böhmen in das Kloster gelangt. Im Geistesleen der freien Stadt Regensurg und des Herzogtums Bayern spielte das Kloster is in die frühe Neuzeit eine zentrale Rolle. Vor der Säkularisation 1803 stellte die Büchersammlung aufgrund ihres Umfangs und Inhalts eine der edeutendsten Klosteriliotheken dar und üertraf die meisten deutschen Universitätsiliotheken. Innerhal des Fonds sind die Handschriften nach der Aufstellungssystematik des 18. Jahrhunderts geordnet. Der Bestand ist isher lediglich in einem Inventarkatalog des 19. Jahrhunderts: http://www.s-muenchen.de/Handschriftliche-Kataloge.1694.0.html vollständig erschlossen. Die Neukatalogisierung wird seit 1988 von der DFG gefördert; die neuen Beschreiungen sind üer Manuscripta mediaevalia recherchierar: http://www.manuscripta-mediaevalia.de/info/projectinfo/muenchen-emmeram.html Parallel zur Katalogisierung werden alle Emmeramer Handschriften, für die ereits moderne Beschreiungen vorliegen, im Projekt digitalisiert und online zugänglich gemacht.

Handschriften aus Freising

Handschriften aus Freising

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Der Fonds der Handschriften aus Freising ist aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung und seines Alters einer der Kernestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsiliothek. Die Anfänge der Freisinger Domiliothek und des dortigen Skriptoriums reichen is ins 8. Jahrhundert zurück. Nach der Säkularisation gelangten 1802/3 etwa 400 mittelalterliche (lateinische und deutsche) Handschriften in die Hofiliothek nach München. Den Kern des Bestands ilden die Handschriften der Domiliothek Freising, eine üer mehr als 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhalten gelieene Sammlung. Im Fonds der Codices latini monacenses (Clm) sind unter den Nummern 6201-6787 heute 366 Codices aus der Freisinger Domiliothek vorhanden; hinzu kommen neun Handschriften aus anderen religiösen Institutionen in Freising (Clm 6801-6832 aus dem Franziskanerkloster, Kollegiatstift St. Andrä und der Prämonstratenseratei St. Peter und Paul in Neustift ei Freising). 28 weitere Handschriften, deren Herkunft aus Freising erst nach der Neuordnung der lateinischen Handschriften in den 1830er Jahren ermittelt werden konnte, sind unter verschiedenen Signaturen im sogenannten ‚Supplement’ (Clm 23001 ff.: ‚Codices diversae originis’) aufgestellt. Der Bestand weist einen esonders hohen Anteil an frühmittelalterlichen Codices auf: Etwa die Hälfte der erhaltenen 229 Pergamenthandschriften stammt aus karolingischer, ein weiteres Viertel aus ottonischer Zeit. Im jüngeren Teil des Fonds dominieren Papierhandschriften des späten 14. und 15. Jahrhunderts: 136 Codices stammen aus dieser Zeit. Die Tiefenerschließung der Freisinger Handschriften wird seit 1990 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Zwei Katalogände mit Beschreiungen der 229 lateinischen Pergamenthandschriften aus dem Domkapitel Freising (Clm 6201-6437) erschienen in den Jahren 2000 und 2011. Seit 2012 werden die 178 üerwiegend spätmittelalterlichen Papierhandschriften nach modernen Richtlinien erschlossen. Die Handschrifteneschreiungen sind auch in der Handschriftendatenank ‚Manuscripta mediaevalia’ zugänglich. Etwa ein Drittel der lateinischen Handschriften aus Freising sind ereits als vollständige Digitalisate verfügar.

Handschriftendatenbank / Retrokonversion älterer Handschriftenkataloge

Manuscript Database / Digitisation of Old Manuscript Catalogs

Realised in cooperation with: Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz
Bildarchiv Foto Marburg

Funding:
DFG

Since the year 2000 the Bayerische Staatsiliothek has converted earlier manuscript catalogues for the project "Manuscript Dataase" started in 1996. In the first project stage nine old manuscript catalogues with almost 10,000 descriptions were scanned, processed and stored in full-text mode and reviewed almost comprehensively for upload to the manuscript dataase. It is planned to conclude the work on the digitisation and comprehensive processing and reviewing of eight further catalogues with a total of around 25,170 manuscript descriptions for upload to the manuscript dataase in a further project stage. Six full catalogues with a high proportion of medieval manuscripts and two short catalogues, which have an inventory character, are to e added within this framework. With the conclusion of this further stage, all 17 catalogues to e entered in the manuscript dataase with priority will have een processed.

Handschriftenfragmente (deutsche und lateinische - Cgm und Clm)

Fragments of German and Latin Manuscripts

Realised in cooperation with:

Besides important holdings of manuscript codices, the Bayerische Staatsiliothek has a considerale collection of loose medieval manuscript fragments, namely, aout 2,700 Latin and more than 470 in the German language. The core consists of loose inding waste from various copies transferred from early 19th-century secularized convent liraries. The collection grew quickly, especially in the scope of the extensive sales of duplicate copies during the time of lirary director Carl Halm in the mid-19th century. Before the sale of ooks, any fragments found were removed from the indings. The lirarian Friedrich Keinz (1865-1899) compiled the first full register in the form of a repertory, classified y discipline. It remained important until a thorough new cataloguing from the fall 1977. In date, the collection extends from Late Antiquity or the early Middle Ages to the eginning of the printing press. Provenance originates primarily from convents, the carriers of spiritual culture in the Middle Ages. The significance of the fragments derives from their value as important sources. Each one is the last witness of a no longer extant ook and therey complements our yet imperfect knowledge of the textual tradition of literary production in Late Antiquity and Middle Ages.

Münchner Corvinen - Handschriften im UNESCO-Weltdokumentenerbe

The Munich Corvinus Collection – Manuscripts of the UNESCO Memory of the World Register

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The Hungarian King Matthias Corvinus had estalished one of the most important Renaissance liraries in his palace in Buda. However, after his death (1490), and in particular due to the invasions y the Turks, the collection was scattered. The great importance of this collection is not least ased on the fact that Matthias Corvinus, who had enjoyed a humanistic upringing, uilt up a systematic collection of manuscripts from a variety of suject fields, and even commissioned a numer of manuscripts himself. Predominantly in Italy he had Latin texts written on parchment in an elaorate humanistic ook script and had the works illuminated exquisitely, while he purchased valuale Greek manuscripts from Byzantium - also in Italy. All ooks were ound in a splendid cover and ore the coat of arms of the Hungarian king, making it possile today to reconstruct large parts of his lirary. Thus 232 of these Corvinus manuscripts are today preserved in almost 50 liraries all over the world. The Bayerische Staatsiliothek Munich holds eight of these valuale so-called "Corvinen", which were entered in the UNESCO Memory of the World Register in the year 2005 (representing the second nomination of holdings of the BSB y the UNESCO after the Reichenau manuscripts). Of these eight Munich Corvinus manuscripts six were written in Latin (Clm 69, 175, 294, 310, 341 and 627) and two in Greek (Cod.graec. 157 and 449).

Nachlässe der Bayerischen Staatsbibliothek

Nachlässe der Bayerischen Staatsbibliothek

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Die heute fast 1050 Namen verzeichnende Nachlasssammlung hat ihren Ursprung im Gründungsjahr 1558 mit der Erwerung des handschriftlichen Nachlasses des Orientalisten Johann Alrecht Widmanstetter. Rund 200 Nachlässe kamen is zum Anfang des 19. Jahrhunderts hinzu, so etwa mit der Üerführung der Mannheimer Hofiliothek die Gelehrtenriefe des 16./17. Jahrhunderts in der Sammlung Camerarius. Im Gefolge von Romantik und Positivismus egann dann die Blütezeit des Nachlasssammelns. Sie setzt sich in verstärktem Maße durch kontinuierliche Erwerungen in der Gegenwart fort. Der Bestand umfasst alle Geiete des künstlerischen, wissenschaftlichen und öffentlichen Leens. Die im Laufe eines Menschenleens gewachsenen Nachlässe sowie - ihnen organisatorisch gleichgestellt - die gezielt auf eine Person hin angelegten und systematisch durch Käufe gemehrten Sammlungen stammen von Dichtern, ildenden Künstlern, Architekten, Komponisten, von Gelehrten aller geisteswissenschaftlichen und einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Disziplinen, sowie von ayerischen Königen und Staatsmännern. Besonders hervorgehoen seien Aventinus, Alan Berg, Wolfgang Fortner, Karl von Frisch, Oskar Maria Graf, Leo von Klenze, Alfred Kuin, Orlando di Lasso, Justus von Lieig, Ludwig I. und Ludwig II. von Bayern, Hans von Marées, Max von Pettenkofer, Max Scheler, Karl Spitzweg, Adalert Stifter, Richard Strauss, Paul Ludwig Troost und Richard Wagner. Einen Üerlick üer die Nachlässe nach Berufen geordnet findet sich hier. Der Bestand an Nachlässen sowie die umfassenden Verzeichnisse der ereits erschlossenen Nachlässe sollen nach und nach üer das Internet zugänglich gemacht werden, um der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit den Zugang zu diesen wichtigen kulturhistorischen Beständen zu erleichtern.

Nibelungenlied-Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek

Nibelungenlied-Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek

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Das Nielungenlied wurde um 1200 von einem anonymen Dichter in Passau auf Grundlage älterer Sagenstoffe verfasst und gehört zu den großen Leistungen der Weltliteratur. Mit den Handschriften A (Cgm 34) und D (Cgm 31) esitzt die Bayerische Staatsiliothek zwei der wichtigsten Textzeugen des Epos. Die Handschrift A ist seit Juli 2009 Teil des Weltdokumentenere der UNESCO 'Memory of the World'.

Die Ottheinrich-Bibel (Cgm 8010)

Die Ottheinrich-Bibel (Cgm 8010)

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The large-format splendid manuscript of the New Testament was crafted around or shortly after 1430, commissioned y Duke Louis VII of Bavaria-Ingolstadt. The complete German ile text was written at this time, the gaps left for the drawings containing instructions for the illuminator in Latin. However, the ook decorations y three Regensurg masters or workshops were completed only on approximately one fifth of the 307 parchment sheets. The missing miniatures and initials were added in the years 1530 to 1532 y the artist Mathis Gerung from Lauingen, commissioned y Ottheinrich of Pfalz-Neuurg. The Ottheinrich ile is the earliest surviving illustrated manuscript of a new testament in the German language. In the course of the Thirty Years' War the ile was twice taken as war loot, in 1622 from Heidelerg to Munich and in 1632 on to Weimar, from where it was taken to Gotha soon afterwards. During the second half of the 19th century the manuscript, which was temporarily also known as the 'Gotha ile', was divided into eight partial volumes. The Bayerische Staatsiliothek acquired volumes 1, 2 and 7 in 1950; a facsimile edition of volumes 1 and 2 was pulished in 2002. The remaining five volumes were acquired in 2007 with the kind support of the Ducal House of Saxony-Courg and Gotha from the collections of the Foundation for Art and Science of the Duke of Saxony-Courg and Gotha. The Universitäts- und Forschungsiliothek Erfurt/ Gotha has left the ook cover to the Bayerische Staatsiliothek as a permanent loan. The purchase would have een impossile without the considerale support y the Free State of Bavaria and a road, highly committed funding coalition. The memers of this coalition are the Federal Government Commissioner for Culture and the Media, the Kulturstiftung der Länder (Culture Foundation of the German Länder), the Bayerische Landesstiftung (Bavarian Land Foundation), the Oerfrankenstiftung (Upper Franconia Foundation), the Ernst von Siemens Kunststiftung (Ernst von Siemens Art Foundation), the Foundation Propter Homines, the Freierger Foundation as well as the Archdiocese Munich and Freising, the Bielhaus Erlenismuseum Frankfurt (Bile House Experimental Museum) and private donors. <>Exhiitions The complete Ottheinrich ile was presented for the first time from 10 July to 10 August 2008 in an exhiition in the Schatzkammer (treasure chamer) of the Bayerische Staatsiliothek. Further exhiition dates of the Ottheinrich ile, efore the manuscript will e given some necessary rest in the vault of the Bayerische Staatsiliothek: 28 Feruary to 10 May 2009 Bielhaus Erlenismuseum Frankfurt am Main 21 Septemer to 2 Novemer 2009 German Historical Museum Berlin April 2010 - Forschungsiliothek Gotha 16 May - 27 June 2010 Bamerg State Lirary High-quality digital copies were produced of all pages of the ile y the Faksimile Verlag Luzern, which already pulished a facsimile edition of the partial volumes 1 and 2 in 2002. Faksimile Verlag Luzern, vol. 1 u. 2: Colour digital copies to follow shortly.

Pilotphase [Cgm] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung deutschsprachiger Pergamenthandschriften aus der BSB

Pilotphase [Cgm] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung deutschsprachiger Pergamenthandschriften aus der BSB

Funding:
DFG

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Im Juni 2013 genehmigte die DFG eine zweijährige Pilotphase zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften an den deutschen Handschriftenzentren (s.a. Projektdokumentation). Auf der Grundlage der praktischen Erfahrungen aus sieen Digitalisierungsprojekten wird durch die Projektpartner in Astimmung mit der Wissenschaft und den Trägern der Informationsinfrastrukturen ein Masterplan erareitet, der als Entscheidungsgrundlage für eine zukünftige DFG-Förderlinie zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften dienen soll. Die projektüergreifenden Organisations- und Koordinationsareiten sind an der Bayerischen Staatsiliothek angesiedelt. Neen Priorisierungsfragen steht die Entwicklung einer Infrastruktur im Mittelpunkt, die estandshaltenden Institutionen in ganz Deutschland die Digitalisierung relevanter Bestände auf hohem, den aktuellen Standards entsprechendem Niveau ermöglicht. Zentraler Zugriffspunkt für Digitalisate wie für zugehörige Meta- und wissenschaftliche Beschreiungsdaten ist das deutsche Handschriftenportal Manuscripta Mediaevalia, das für diese Anforderungen technisch weiterentwickelt wird. Die BSB ist an der Pilotphase Handschriftendigitalisierung mit der Digitalisierung von Handschriften aus dem Teilestand der deutschsprachigen Pergamenthandschriften Cgm 1-200 eteiligt. In diesem sind fast ausschließlich mittelalterliche Codices enthalten, darunter herausragende Zimelien unterschiedlichster Provenienz. Zu den Spitzenstücken des Fonds gehören Handschriften aus dem Besitz der ayerischen Herzöge, etwa der im Auftrag Herzog Alrechts IV. von Bayern erstellte monumentale Kodex mit dem Widmungsexemplar des Buches der Aenteuer des Ulrich Füetrer (Cgm 1) oder das deutsche Breviarium für Kaiser Friedrich III. (Cgm 67 und 68). Enthalten sind ferner edeutende Textzeugen der deutschen Literatur des Mittelalters: Zu nennen wären zwei Handschriften des Nielungenliedes (Cgm 31 und 34), von denen die Leithandschrift A inzwischen auch in das Weltdokumentenere der UNESCO aufgenommen worden ist, aer auch die einzige erhaltene Handschrift des Frauendienstes des Ulrich von Lichtenstein (Cgm 44) oder der Tristan Gottfrieds von Straßurg mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim (Cgm 51). Zu den ältesten Stücken zählen edeutende Textzeugen der frühesten Stufen der Volkssprachen; der Fonds weist ferner einen eträchtlichen Anteil von Handschriften mit Buchmalerei auf. Im Rahmen der Pilotphase sollen mit Förderung durch die DFG etwa 145 deutschsprachige Handschriften vom Original digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden. Aufgrund der Besonderheiten dieses Fonds ist mit einer erhöhten Zahl von Handschriften zu rechnen, deren Digitalisierung esonderen Aufwand erfordert. Die Digitalisate sollen mit dem in Manuscripta Mediaevalia erfassten Volltext der Handschrifteneschreiungen verlinkt und mit Strukturdaten für die Navigation angereichert werden, also u.a. Einstiegspunkte für Textanfänge ieten.

Pilotphase [Emmeram] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung lateinischer Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Pilotphase [Emmeram] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung lateinischer Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Funding:
DFG

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Im Juni 2013 genehmigte die DFG eine zweijährige Pilotphase zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften an den deutschen Handschriftenzentren (s.a. Projektdokumentation). Auf der Grundlage der praktischen Erfahrungen aus sieen Digitalisierungsprojekten wird durch die Projektpartner in Astimmung mit der Wissenschaft und den Trägern der Informationsinfrastrukturen ein Masterplan erareitet, der als Entscheidungsgrundlage für eine zukünftige DFG-Förderlinie zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften dienen soll. Die projektüergreifenden Organisations- und Koordinationsareiten sind an der Bayerischen Staatsiliothek angesiedelt. Neen Priorisierungsfragen steht die Entwicklung einer Infrastruktur im Mittelpunkt, die estandshaltenden Institutionen in ganz Deutschland die Digitalisierung relevanter Bestände auf hohem, den aktuellen Standards entsprechendem Niveau ermöglicht. Zentraler Zugriffspunkt für Digitalisate wie für zugehörige Meta- und wissenschaftliche Beschreiungsdaten ist das deutsche Handschriftenportal Manuscripta Mediaevalia, das für diese Anforderungen technisch weiterentwickelt wird. Die BSB ist an der Pilotphase Handschriftendigitalisierung mit der Digitalisierung von Handschriften aus dem Fonds des ehemaligen Benediktinerklosters St. Emmeram in Regensurg eteiligt. Dieser ist aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe einer der Kernestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsiliothek (BSB). Die Anfänge der Klosteriliothek und des Skriptoriums reichen is ins 9. Jahrhundert zurück; nach der Säkularisation gelangten 1811/2 etwa 1000 Handschriften nach München. Im Fonds der Codices latini monacenses (Clm) sind unter den Nummern 14000-15028 heute 930 Codices aus St. Emmeram vorhanden, von denen 93% aus dem Mittelalter stammen. Die Neukatalogisierung des Fonds wird seit 1988 von der DFG gefördert; seitdem wurden drei Kataloge für die Signaturengruppen Clm 14000-14130 erareitet. Der vierte Katalogand ist in Druck und wird 2014 erscheinen. Die Katalogisierung wird derzeit mit DFG-Förderung fortgesetzt; der fünfte Katalogand (Clm 14541-14690) efindet sich in Beareitung. Um für den gesamten Fonds der lateinischen Handschriften aus St. Emmeram Neukatalogisate in Tiefenerschließung vorzulegen, sind im Anschluss daran noch weitere zwei Katalogisierungsprojekte geplant. Von den lateinischen Handschriften aus St. Emmeram in der Bayerischen Staatsiliothek konnten isher 393 Handschriften, also mehr als ein Drittel des vorhandenen Bestands, egleitend zur Neukatalogisierung in vollständigen Digitalisaten im Internet zugänglich gemacht werden. Im Rahmen der Pilotphase sollen mit Förderung durch die DFG etwa 100 Handschriften aus St. Emmeram, die noch nicht digitalisiert wurden, vom Original digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden. Die Digitalisate sollen mit den in Manuscripta Mediaevalia erfassten Handschrifteneschreiungen verlinkt und mit Strukturdaten für die Navigation (u.a. Einstiegspunkte für Textanfänge) angereichert werden.

Pracht auf Pergament - Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180

Magnificent Manuscripts - Treasures of Book Illumination from 780 through 1180

With 72 extraordinary manuscripts from the collection of the Bavarian State Lirary, as well as three exceptional works from the Bamerg State Lirary, the Kunsthalle of the Hypo Cultural Foundation presents a wide overview of the earliest and most precious examples of German ook illumination.These 75 magnificent volumes represent some of the greatest cultural and artistic achievements of the Carolingian, Ottonian and Romanesque eras. Within this lirary’s extensive collection, the Ottonian manuscripts in particular form a unique nucleus that is unsurpassed worldwide. Owing to their extraordinary fragility, these highly valuale works can hardly ever leave the lirary’s vault. This exhiition of original manuscripts therefore offers a unique opportunity to discover thousand-year-old testimonies to our cultural heritage. The oldest manuscript on display dates from the era of the last Bavarian Agilolfing duke. The Carolingian codices from the illumination centres of Salzurg, Tegernsee and Freising ear witness to the high quality of artistry in the 9th century. German illumination under the Saxon emperors from Otto the Great (912-973) to Henry II (973-1024), is one of the most glorious epochs of early occidental illumination, which played a prominent role in the arts at that time. Among the greatest achievements of this Ottonian period are the magnificent depictions of sovereigns. These estalish a connection etween the secular and the sacred, and underline the sanctity of imperial power. Secular and ecclesiastical rulers commissioned liturgical manuscripts from the est writing schools and illumination centres: these gospels, pericopes and sacramentaries were richly decorated with luminous colours and gold. Their ingeniously tooled luxurious indings are encrusted with numerous precious stones, cameos and ivory reliefs, including spolia dating from the classical, Byzantine and Carolingian periods. Four world-famous sumptuous codices from the island of Reichenau, whose monastery ecame the imperial scriptorium under Otto III and Henry II, are on show, including the gospels of Otto III and the pericopes of Henry II. Together with the evangeliary from Bamerg cathedral and the Bamerg Apocalypse, these ooks have een listed on UNESCO's ‘Memory of the World’ World Documentary Heritage register since 2003. The importance of Regensurg as a centre for the creation of sumptuous codices is demonstrated y two magnificent liturgical manuscripts, the Codex commissioned y the Aess Uta and the Sacramentary of Henry II. The art of Ottonian illumination outlasted the Saxon rulers until well into the Salian period. The date of the transition from Ottonian to Romanesque art cannot e precisely defined. Other selected manuscripts from the Bavarian State Lirary illustrate the continuity into the 11th century right up to the threshold of the Romanesque, at the same time following the development of Romanesque ook illumination and its flourishing in the following century up to Emperor Frederick Bararossa (1122-1190). The digital service accompanying the exhiition 'Magnificent Manuscripts' offers complete digitisations featuring 56 of the 75 exhiited manuscripts, as well as selected images from three more ojects.

Prachteinbände als Kunstobjekte - Tibetische und andere asiatische Buchdeckel

Prachteinbände als Kunstobjekte - Tibetische und andere asiatische Buchdeckel

Funding:
DFG

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Einände als plastische Kunstojekte nehmen eine Sonderstellung zwischen den textorientierten Sammlungen der Biliotheken und den ojektezogenen historischen Kunstsammlungen ein. Im Rahmen des DFG-Projekts "Erschließung und Digitalisierung von Einänden als eigenständige Kunstojekte" werden anhand eines Corpus von ca. 60 Metalleinänden des Mittelalters und der Neuzeit sowie von ca. 100 meist tietischen Buchdeckeln aus den Beständen der Bayerischen Staatsiliothek modellhaft modulare Standards der Beschreiung dieser eigenständigen Kunstojekte entwickelt. Begleitend werden die Ojekte in einem kameraasierten Workflow unter Eineziehung der Ergenisse der Erschließung digitalisiert. Für Handschriften edeutender religiöser Texte des Buddhismus wurde in Tiet und anderen Regionen Zentral- und Südasiens der Buchlock im Querformat (z.T. auf dem Beschreistoff Birkenrinde oder Palmlatt) in ein Tuch gewickelt, zwischen Deckel gelegt und mit einem Gurt umwunden. Aus Respekt vor den heiligen Inhalten der Schriften wurden die Buchdeckel vielfach verziert. Auch zu zeremoniellen Anlässen wurden kunstvoll aus Holz geschnitzte oder in Kupferlech getrieene, teils vergoldete oder emalte Einände gefertigt, die im kulturellen und künstlerischen Ere Tiets nahezu den gleichen Rang wie Thangkas (emalte Rollilder) oder Skulpturen einnehmen. Viele Deckel sind ohne die zugehörige Handschrift üerliefert und werden so von Biliotheken und Museen gesammelt; auch lässt der Anutzungsgrad mancher plastischer Elemente darauf schließen, dass die Buchdeckel selst zum Kultojekt wurden. Während etwa die Hälfte des Bestands der Bayerischen Staatsiliothek in Ausstellungskatalogen eschrieen wurde, sind die ürigen Deckel agesehen von Kurzeinträgen im Repertorium der Codices orientales der BSB is dato weder formal noch inhaltlich erschlossen worden. Ein geeigneter Erschließungsstandard, der in esonderem Maße auch der Ikonographie der tietischen Buchdeckel Rechnung trägt, ist daher eenso dringendes Desiderat wie üerregionale spezialisierte digitale Nachweis- und Präsentationssysteme für diesen Ojekttyp.

Prachteinbände als Kunstobjekte - westliche Prachteinbände in Gold- oder Silberschmiedetechnik

Prachteinbände als Kunstobjekte - westliche Prachteinbände in Gold- oder Silberschmiedetechnik

Funding:
DFG

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Einände als plastische Kunstojekte nehmen eine Sonderstellung zwischen den textorientierten Sammlungen der Biliotheken und den ojektezogenen historischen Kunstsammlungen ein. Im Rahmen des DFG-Projekts "Erschließung und Digitalisierung von Einänden als eigenständige Kunstojekte" werden anhand eines Corpus von ca. 60 Metalleinänden des Mittelalters und der Neuzeit sowie von ca. 100 tietischen Buchdeckeln aus den Beständen der Bayerischen Staatsiliothek modellhaft modulare Standards der Beschreiung dieser eigenständigen Kunstojekte entwickelt. Begleitend werden die Ojekte in einem kameraasierten Workflow unter Eineziehung der Ergenisse der Erschließung digitalisiert. Im Bereich der westlichen Prachteinände weisen vor allem mit Edelsteinen, Gemmen, Perlen, Elfenein oder Email auf getrieenem Gold oder Siler prachtvoll gestaltete Goldschmiedeeinände Beziehungen zum klassischen Sammlungsgut der Museen auf. Sie zieren oftmals liturgische Handschriften und zählen zu den Spitzenstücken der plastischen Kunst der Zeit. Eine Besonderheit dieser Kunstgattung und eine Herausforderung für deren Beschreiung ist die Eineziehung anderer und teils deutlich älterer Kunstojekte als Spolien, die aus ursprünglichen Zusammenhang entnommen, teilweise zerlegt und in den neu gestalteten Buchdeckel prominent eingeareitet wurden. Zudem wurden an den Ojekten im Laufe der Zeit immer wieder massive Eingriffe vorgenommen, die z.T. als restauratorische Maßnahmen verstanden wurden. Diese Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte gilt es eenfalls adäquat zu dokumentieren.

Reichenauer Buchmalerei

Book Illuminations from the Reichenau Monastery

In the 10th and 11th century, the Benedictine aey Reichenau proaly had Europe's largest and most influential school of ook illumination. In its most thriving period etween around 970 and 1010/ 20 a series of mostly liturgical manuscripts were crafted there, commissioned y the highest circles of society of that time - prince-ishops, kings and emperors. With lively artistic imagination and innovative strength monks created great works of art whose eauty and perfection are still reathtaking today. As sources of inspiration they used oth the Carolingian ook illustrations of the court school of Charlemagne and early Christian and Byzantine models. Academic research categorises the codices into groups named after their writers, artists or principals. In addition to the Eurnant category and the Ruodprecht category, primarily also the Liuthar category merits mentioning. It groups the splendid manuscripts crafted y memers of the Reichenau school of illumination in its asolute prime. The three manuscripts now held y the Bayerische Staatsiliothek were presumaly among the most valuale works presented y Emperor Henry II to the Bamerg cathedral. The gospel ook of Otto III. (Clm 4453) with elaorate cover and luxurious illustration was crafted on ehalf of the emperor. In addition to a doule-page homage of the provinces to the enthroned emperor, the ook contains among other things a chronologically arranged series of images on the life of Christ (29 portrait-format whole-page miniatures on a golden ackground). The representations of the four "visionary" evangelists are regarded as one of the masterly achievements of the Reichenau school of ook illumination. The gospel ook from the cathedral of Bamerg (Clm 4454) stands out for its special iconographic images, e. g. the representation of Christ in the tree of life surrounded y the symols of the evangelists and the rivers of the Garden of Eden. The altar cards feature the signs of the zodiac – an unusual comination which is unique for the illuminations of Reichenau. The evangeliary of Henry II (Clm 4452) in addition to the dedication drawing, the coronation of Henry and his ride Kunigunde y Christ, features a cycle of 23 miniatures on the new testament. The monumental, expressive figures particularly come to their own in the doule-page representations. The three manuscripts of the Bayerische Staatsiliothek were entered in the Memory of the World Register at the end of the year 2003, together with seven further illuminated manuscripts from the monastery island of Reichenau in Lake Constance, which are held y other liraries. The codices are outstanding examples of Ottonian ook illumination in Germany. They were selected for their importance in the scriptorium, their artistic innovation regarding ook decoration and the topics depicted in the miniatures, as well as their expressiveness concerning the religious, political and cultural-historical situation of their time. They also stand for all other Ottonian manuscripts crafted on the Reichenau island. The Memory of the World Register was founded y UNESCO in 1992. The aim of the programme is to make documents of historic and cultural importance universally accessile, and to prevent them from sinking into olivion or from destruction.

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