Einbandsammlung

Einbandsammlung

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt als größte deutsche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln sowie aufgrund ihres umfangreichen Bestands an Drucken des 16. Jahrhunderts eine reiche Sammlung von frühneuzeitlichen Bucheinbänden. Da ein hoher Anteil der Altbestände infolge der Säkularisation altbayerischer und schwäbischer Klöster in die Bibliothek gelangte, entstanden die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Einbände überwiegend in Buchbinderwerkstätten dieser Region.
Unter dem Buchhistoriker und Einbandkundler Ferdinand Geldner (1902-1989), dem Leiter der Inkunabelsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, wurde eine umfangreiche Materialsammlung zu frühneuzeitlichen Bucheinbänden aufgebaut. Sie umfasst zahlreiche Einband-Durchreibungen, die für die wissenschaftliche Zuordnung von blindgeprägten Einbänden zu Werkstätten verwendet werden. Dieses Quellenmaterial wird digitalisiert und in der gemeinsamen deutschen Einbanddatenbank erschlossen, um es für die buch- und kunsthistorische Forschung verfügbar zu machen und neue Erkenntnisse zur Herkunft, Verbreitung und Rezeption von Handschriften und alten Drucken zu ermöglichen.
http://www.hist-einband.de/muenchen_sammlung.shtml
Daneben legte Geldner eine Sachkartei zur Einbandsammlung an, in der neben Buchbindern und Vorbesitzern von Einträgen auch Stilrichtungen und technische Besonderheiten verzeichnet sind. Die Kartei wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts ‚Einbanddatenbank’ digitalisiert und wird hier im Internet bereitgestellt.

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Aktuelles

Neue Digitalisate in unseren SammlungenNeue Digitalisate in unseren Sammlungen

Täglich aktuell: Neue Digitalisate in den Digitalen Sammlungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Titel online: 2.530.658

[04.12.2020]

Relaunch der Digitalen Sammlungen

Die Digitalen Sammlungen werden bald durch eine technologisch grundlegend erneuerte sowie weitgehend barrierefreie Anwendung abgelöst. Das komplett neu entwickelte Angebot bietet eine Suche über alle ca. 2,5 Mio. Digitalisate inkl. differenzierter Facettierungsmöglichkeiten sowie Volltextsuche. Ein Großteil der Digitalisate wird über den neuen Viewer Mirador 3, der auf dem International Interoperability Framework (IIIF) aufsetzt, bereitgestellt.

[04.12.2020]

Jahresbericht 2019Jahresbericht 2019

Jahresbericht 2019

Der Jahresbericht 2019 der Bayerischen Staatsbibliothek ist online verfügbar.

[11.08.2020]

2,5 millionstes Digitalisat online!

2,5 millionstes Digitalisat online!

Die Bayerische Staatsbibliothek hat soeben ihr 2,5 millionstes Digitalisat online gestellt. Damit sind rund 70 Prozent ihres urheberrechtefreien Bestandes frei im Internet zugänglich. Dies ermöglicht Wissenschaft, Forschung und der breiten Öffentlichkeit einen schnellen und einfachen Zugang zu bedeutenden digitalen Kultur- und Wissensschätzen.

Weitere Informationen

[12.11.2019]

Digitalisierte Zeitungen: Weitere 1,2 Millionen Seiten online!

Digitalisierte Zeitungen: Weitere 1,2 Millionen Seiten online!

Ab sofort stehen in digiPress, dem Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek, 16 neue und 183 ergänzte Zeitungsunternehmen mit 1,2 Millionen Seiten zur Verfügung. Mittlerweile umfasst das Portal für historische Zeitungen mehr als 7,8 Millionen digitalisierte Seiten.
digiPress zeichnet sich dabei durch eine hohe Nutzungsfreundlichkeit aus. So bietet das Portal einerseits eine Sortiermöglichkeit aller Titel nach dem Verbreitungsort. Andererseits ermöglicht die Kalenderübersicht einen datumsorientierten und damit titelübergreifenden Einstieg. Alle digitalisierten Titel können über die Titelliste einzeln aufgerufen werden und sind im Volltext komplett durchsuchbar.
digiPress
Weitere Informationen und Übersicht der neuen Titel

[13.06.2018]

Sir Francis Drakes letzte Reise (1595/96)Sir Francis Drakes letzte Reise (1595/96)

Sir Francis Drakes letzte Reise (1595/96)

Die Handschrift Cod.angl. 2 gehört zu den bedeutendsten englischsprachigen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. Sie beinhaltet Schriften und Briefe zur englischen Seefahrt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Am Anfang der Handschrift steht ein Logbuch der letzten Reise des englischen Weltumseglers Sir Francis Drake (um 1540 – 1596). Die Einträge darin umfassen den Zeitraum vom 28. August 1595 bis zum 10. Mai 1596 und beschreiben Tag für Tag den Kurs eines der Schiffe, das an Drakes letzter Expedition nach Westindien (Westindische Inseln) teilnahm. Auch besondere Ereignisse und die zurückgelegte Wegstrecke sind festgehalten. Auf Blatt 13v oben ist der Tod von Sir Francis Drake vermerkt, der 28. Januar 1596.
Die digitalisierte Handschrift wird nun im IIIF-Standard und über den sogenannten Mirador-Viewer bereitgestellt. Um die Lesbarkeit zu ermöglichen, sind den nur mühsam zu entziffernden Einträgen des Logbuchs Transkriptionen als digitale Annotationen beigefügt.

Mehr Informationen
Direkt zum annotierten Logbuch

[03.04.2019]

Virtuelle Führung durch das ScanZentrum des MDZVirtuelle Führung durch das ScanZentrum des MDZ

Virtuelle Führung durch das ScanZentrum des MDZ

In einem ca. fünfminütigen Film gibt das MDZ einen Überblick über die digitale Produktion in der Bayerischen Staatsbibliothek.

[28.11.2018]

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Version 3.8.7 | 25.10.2016

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